Unter großem Andrang ist in Leipzig die Buchmesse gestartet. In den Hallen war große Freude über das Wiedersehen der Branche zu spüren. Die Trägerinnen und Träger des diesjährigen Buchmesse-Preises wurden ausgezeichnet – darunter Dinçer Güçyeter, der einst als Gastarbeiter nach Deutschland kam. Von Inga Jahn und Birgit Zimmermann
Einer Medienrecherche nach sollen mit dem Corona-Hilfsprogramm „Neustart Kultur“ vereinzelt auch Bücher rechtsextremer Verlage gefördert worden sein. Derzeit prüft der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Verwendung der Fördergelder.
Der frühere Polizist und frühere Verbrecher Samuel Meffire erzählt sein „deutsch-deutsches Leben“ - und das hat es in sich. Doch der Autor sorgt sich mehr um den Zustand der Welt als um seine eigene Vergangenheit. Von Verena Schmitt-Roschmann
Der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt hat etwas gewagt: Die Diskussionen hierzulande rund um Antisemitismus, Israel und den Nahostkonflikt aufzuschlüsseln. Sein Fazit: Es geht gar nicht ums Thema selbst. Von Weronika Peneshko
Vielfach gilt Michel Friedman als arrogant. Mit „Fremd“ hat der Jurist, Philosoph und Talkmaster eine ungewöhnliche und lesenswerte Autobiografie vorgelegt. Von Rosa Fava
Die ukrainische Buchbranche kämpft ums Überleben. Auf der Frankfurter Buchmesse sollen die Ukraine und ihre Literatur ein öffentliches Forum erhalten. Verleger und Autoren knüpfen daran einige Erwartungen. Von Renate Kortheuer-Schüring
Wie wollen wir mit Rassismus in unseren Kindergeschichten umgehen? Bei dieser Frage muss es um die Wirkung im Hier und Heute gehen, statt um Tradition. Von Miriam Rosenlehner
In 16 Reportagen berichtet Lukas Geisler von zivilgesellschaftlichen Initiativen, Projekten und Menschen, die an der konkreten Utopie einer anderen, einer offenen Gesellschaft arbeiten. Der zweite Buchausschnitt behandelt die theoretische Einbettung der Reportagen in die „Willkommensgesellschaft“ - eine exklusive Vorveröffentlichung. Von Lukas Geisler
In 16 Reportagen berichtet Lukas Geisler von zivilgesellschaftlichen Initiativen, Projekten und Menschen, die gemeinsam an der konkreten Utopie der „Willkommensgesellschaft“ arbeiten. Im ersten Buchausschnitt erzählt er von seiner persönlichen Geschichte, die ihn dazu bewegt hat, das Buch zu schreiben - eine exklusive Vorveröffentlichung. Von Lukas Geisler
In dem Buch „Die Nackten fürchten kein Wasser“ wird die lebensgefährliche Fluchtgeschichte zweier Freunde von Afghanistan nach Europa erzählt. Dafür hat sich der Autor, Matthieu Aikins, Träger des Pulitzerpreises 2022, als afghanischer Flüchtling ausgegeben. MiGAZIN veröffentlicht exklusiv einen Auszug daraus.