Die Frage, ob sie Juden hassen, würden die meisten Deutschen einer neuen Umfrage zufolge klar verneinen. Latente antijüdische Einstellungen wie die Auffassung, Juden hielten stark zusammen, sind demnach aber verbreitet.
Bildung, Behörde, Alltag, Arbeits- und Wohnungsmarkt - Geflüchtete haben sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert gefühlt als zuvor. Das ist das Ergebnis einer aktuellen DIW-Studie. Experten warnen vor den gesundheitlichen Folgen von Diskriminierung.
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine sind mehr als 90.000 ukrainische Kinder in deutschen Schulen untergekommen. Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger spricht von einer „gewaltigen Leistung“. Organisation startet Schulstart-Hilfspakete für Kinder.
Die Mehrheit in Deutschland erkennt laut einer Studie an, dass es Rassismus gibt. Ein Problembewusstsein ist damit aber nicht automatisch verknüpft: Viele bewerten Beschwerden über Rassismus als „überempfindlich“. Auch Klischees bleiben verbreitet. Türkische Gemeinde fordert mehr Geld im Kampf gegen Rassismus.
Welche Themen beschäftigen Menschen mit Einwanderungsgeschichte, was treibt sie um? Einen Monat lang diskutierten PoC-Experten im Rahmen der NeMO-Kampagnenwochen und boten Perspektiven aus der migrantischen Community, die sonst zu kurz kommen. Ein Rückblick.
Während der Corona-Pandemie wurde antisemitisches Denken verstärkt verbreitet – im Netz oder auf Demos. Das geht aus dem Lagebild des Verfassungsschutzes hervor.
Zehntausende Teilnehmer in mehr als 120 Städten: Die Friedensbewegung zeigt sich zufrieden mit den diesjährigen Ostermärschen. In Hamburg und Berlin gab es wegen unterschiedlicher Positionen zum Ukraine-Krieg Kontroversen.
Studierende aus Arbeitermilieus fühlen sich als Minderheit an Universitäten oft fehl am Platz. Um ihre Erfolgsaussichten zu verbessern, wurden an einigen Hochschulen sogenannte Anti-Klassismus-Referate gegründet. Von Rudolf Stumberger
Wem geben Deutsche mit Migrationsgeschichte ihre Stimme, welche politischen Einstellungen haben sie? Dieser Frage ist eine Forschungsgruppe nachgegangen. Das Ergebnis: Das Muster, Russlanddeutsche wählen CDU, Türkeistämmige SPD, stimmt nicht mehr.
Gut 27 Prozent bzw. 22,3 Millionen Menschen in Deutschland haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Das entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.