Während viele europäische Regierungen Migration vor allem als Bedrohung inszenieren, geht Spanien einen anderen Weg: Hunderttausende Menschen ohne Papiere sollen legal arbeiten und leben können. Das ist nicht nur Ökonomie – es ist ein politisches Gegenmodell.
Der Sudan erlebt die größte Vertreibungskrise der Welt, doch internationale Hilfe bleibt lückenhaft. Während Millionen in der Region festsitzen, wird der Krieg für immer mehr Menschen auch zur lebensgefährlichen Route Richtung Europa. Rund 14.000 sind nach UN-Angaben bereits über das Mittelmeer geflohen.
Viktor Orbán war für Europas Rechte mehr als ein Verbündeter: Er war Vorbild und Bauplan dafür, wie sich Demokratie von innen aushöhlen lässt. Seine Abwahl trifft AfD, FPÖ, PiS und Le Pen politisch weit härter als nur symbolisch.
Indien prüft Schlangen und Krokodile als Grenzschutz zu Bangladesch. Der Vorstoß wirkt grotesk, folgt aber einer Politik, die Migration seit Jahren als Sicherheitsproblem behandelt. Menschenrechtler kritisieren.
Während die Welt auf andere Kriege blickt, versinken Familien aus West-Darfur im Lager Aboutengé in Stillstand. Der Sudan-Krieg hat sie vertrieben, die Hilfskürzungen nehmen ihnen nun auch noch die letzten Zukunftschancen. Von Eva Krafczyk
Nach Dürre und Vertreibung eröffnet Fadumo in Garowe ein kleines Restaurant. Während internationale Hilfe schrumpft, zeigt ihr Alltag, wie entscheidend Einkommen, Bildung und Starthilfen für Frauen in Somalia sind. Von Bettina Rühl
Israels Parlament hat ein Gesetz beschlossen, das die Todesstrafe für palästinensische Täter zur Regel machen soll. Nun liegt bereits eine Klage beim Obersten Gericht – und die internationale Kritik wächst rasant. Auch aus Deutschland gibt es schwere Vorwürfe.
Vor dem Supreme Court steht ein Fall, der tief ins amerikanische Selbstverständnis greift: Darf Donald Trump das Geburtsrecht per Dekret einschränken und Kindern die US-Staatsbürgerschaft verwehren? Von Khang Mischke
In Kenia entscheidet der Regen nicht nur über Ernten und Herden, sondern auch über Bildung. Wenn Dürre Familien in Not treibt, geraten vor allem Mädchen unter Druck: durch Schulabbruch, Wasserholen und das Risiko früher Verheiratung. Von Eva Krafczyk
Mehr als 200.000 Menschen sind vor dem Krieg Israels aus dem Libanon nach Syrien geflüchtet. Die meisten sind Syrerinnen und Syrer, die zuvor in den Libanon geflüchtet waren und jetzt in ihre Heimat zurückkommen.