Die Religionsmonitor-Studie der Bertelsmann-Stiftung hat viele Menschen überrascht. Daran erkennt man, dass sich die Islam-Debatte von vernünftigen Maßstäben zu entfernen droht. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Untergrabung der Wissenschaft. Von Prof. Dirk Halm Von Dirk Halm
Eine Fachzeitschrift für wissenschaftliche Beiträge zu den Themen Flucht, Vertreibung und andere Formen der Gewaltmigration haben Wissenschaftler jetzt ins Leben gerufen. Sie richtet sich an Wissenschaftler, Berufspraktiker sowie Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen.
Eine neue Datenbank soll die Flüchtlingsforschung von Wissenschaftlern erleichtern. Darin kann man mit mit Hilfe von Schlagwörtern gezielt nach Regionen und Projekten suchen.
Viele Faktoren spielen eine Rolle für die Beantwortung der Frage, wie lange Zuwanderung für eine Gesellschaft verträglich bleibt. Einen Punkt halten Wissenschaftler dabei für entscheidend: die wirtschaftliche Lage im Aufnahmeland. Von Nina Sündermann
An der Uni Leipzig wurde ein Online-Portal für geflüchtete Wissenschaftler freigeschaltet. Die Website soll den Kontakt zwischen deutschen und geflüchteten Wissenschaftlern herstellen, um diese bei der Fortführung ihrer Forschungstätigkeit zu unterstützen.
Die Universität Gießen hat einer Studentin untersagt, mit Burka in den Hörsaal zu kommen. Mit einer Verschleierung sei ein wissenschaftlich-akademischer Diskurs nicht möglich. Denn Mimik und Gestik seien wichtige Aspekte der Kommunikation. Diesem Argument folgt auch Parvin Sadigh in "Die Zeit" – eine Replik von Sanjay Patel. Von Sanjay Patel
Ein neues Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung soll Daten sammeln, erheben und analysieren. Ziel: Versachlichung und Normalisierung der gesellschaftlichen Debatten.
Der Wissenschaftsrat fordert verstärkte Anstrengungen von Bund, Ländern und Hochschulen, ausländische Studenten anzuwerben. Zu diesem Zweck sei auch eine Öffnung des Ausländerrechts und der Behörden notwendig. Der Bundesverband ausländischer Studierender zeigt sich erfreut.
Knapp 80.000 von den insgesamt 808.000 Forschern bundesweit sind Ausländer. Die meisten kommen aus China, Indien und den USA. Aber auch Russland, Japan und die Türkei belegen Spitzenplätze. Das ist das Ergebnis einer BAMF-Erhebung.
Integration, ergebnisoffene Wissenschaft oder die Bewahrung der islamischen Identität? Die Erwartungen an die neuen Zentren für Islamische Theologie sind groß und unterschiedlich. Mouhanad Khorchide, Professor in Münster, erklärt im Gespräch mit dem MiGAZIN sein Islamverständnis. Von Musa Bağraç