Der Satz „Wir müssen Fluchtursachen bekämpfen“ löst bei mir meistens Skepsis aus. Gegenüber denen, die ihn formulieren, und gegenüber der Intention, die oft dahintersteht. Eine Argumentation. Von Lukas Geisler
Cancel Culture ist heute ein Kampfbegriff der Rechten - und ihre Propagandastrategie geht auf. Verlierer sind die Zielpersonen. Sie sitzen auch in deutschen Klassenzimmern. Von Miriam Rosenlehner
„2015 darf sich nicht wiederholen“? Warum kein „1992 darf sich nicht wiederholen“? Oder sollten wir in Zeiten des Krieges und des Klimawandels an 1973 denken? Von Sven Bensmann
Wenn ein Damm einmal gebrochen ist, dann kann das nicht mehr rückgängig gemacht werden. Das Wasser flutet das Land. So ist es auch mit Aussagen im öffentlichen Diskurs. Von Lukas Geisler
Regimekritiker:innen werden im Iran gefoltert und getötet. Sowohl die Bundesregierung als auch die EU geben sich hilfsbereit – doch die seichten Sanktionen sind nicht mehr als eine Farce. Von Berthe Obermanns
In Köln darf der Muezzin zum Gebet rufen - mit gleich 2 (zwei!) Lautsprechern und nicht einmal hörbar bis zur anderen Straßenseite. Zeit also, die christlich-abendländische Tradition der obsessiven Scheinheiligkeit abzulegen. Von Sven Bensmann
Wer die nationalistischen Fratelli d’Italia um Giorgia Meloni als „Postfaschisten“ bezeichnet, verharmlost die Gefahr, die von ihnen ausgeht. Von Berthe Obermanns
Wie wollen wir mit Rassismus in unseren Kindergeschichten umgehen? Bei dieser Frage muss es um die Wirkung im Hier und Heute gehen, statt um Tradition. Von Miriam Rosenlehner
Letzte Woche haben mich zwei Wortbeiträge in spezieller Weise bewegt: Ilija Trojanows „Ein Volk ist kein Zuhause“ und Friedrich Merz' „Sozialtourismus“. Panik am Stammtisch. Von Sven Bensmann
Die Queen zu verherrlichen, ist pietätlos gegenüber all jenen, die unter der Regentschaft von Elizabeth II. getötet, inhaftiert und gefoltert wurden. Von Berthe Obermanns