Feuilleton
Ressort Feuilleton in chronologischer Reihenfolge:The Other Side of Hope
Flüchtlingsdrama Favorit auf der Berlinale
17.02.2017
Die Berlinale geht zu Ende: Am Samstag werden die Bären verliehen. Das Rennen erscheint offen. Ein Favorit der Kritiker ist Kaurismäkis "The Other Side of Hope" - ein launiges Flüchtlingsdrama über das Zusammenfinden einer Gruppe von gesellschaftlichen Außenseitern. Von Barbara Schweizerhof
Filmtipp zum Wochenende
Rassismus und Brutalität bei der US-Polizei
10.02.2017
Der unbewaffnete 18-jährige Michael Browns wird von einem weißen Polizisten erschossen, der nicht einmal angeklagt wird. Filmemacher Craig Atkinson zeigt ausgehende von diesem Ereignis, wie brutal und rassistisch die Vorgehensweise der US-Polizei nach wie vor ist.
Buchtipp zum Wochenende
Menschen mit fremden Wurzeln in hybriden Stadtlandschaften
03.02.2017
Es wachsen im deutschen massenmedialen Einwanderungsdiskurs ‚Wurzeln‘ heran: Ausländische, fremde, türkische, islamische, afrikanische usw. Doch wie steht es mit Metaphern dieser Art, wenn man sich damit näher beschäftigt? Marcus Termeer zeigt in seinem Buch die performative Kraft von Metaphern. MiGAZIN veröffentlicht das Vorwort.
Festival
„Africa Alive“ nimmt Migration in den Blick
31.01.2017
In seiner 23. Ausgabe präsentiert das Festival Africa Alive den afrikanischen Kontinent mit einem breiten Spektrum an Dokumentar- und Spielfilmen. Neben aktuellen Filmen gibt es ein Rahmenprogramm bestehend aus Ausstellung, Konzerten, Lesung, Podiumsdiskussion und Kinderprogramm.
Zeitzeuge im Gespräch
Leon Weintraub: „Ich bin ein verschworener Optimist“
27.01.2017
Leon Weintraub hat zahlreiche deutsche Konzentrationslager überlebt. Zum 72. Jahrestag der Befreiung kehrt er nach Auschwitz zurück. Seine Botschaft: Das Schlimmste ist das Vergessen. Von Jonas Seufert
Darf man oder darf man nicht?
Die Internetaktion „Yolocaust“ des Künstlers Shahak Shapira polarisiert
27.01.2017
Einen Tag vor dem Holocaust-Gedenktag beendet der Künstler Shahak Shapira "Yolocaust". Das Projekt hat gezeigt: 72 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz ist die Frage, wie der NS-Opfer angemessen gedacht werden kann, immer noch aktuell. Von Elisa Makowski
Holocaust-Gedenken in der Slowakei
Eine andere Welt, die nicht vergessen werden darf
27.01.2017
Ein knappes Jahr ist es erst her, dass in der Slowakei das erste Holocaust-Museum öffnete. Zugleich feierte eine Neonazi-Partei Erfolge bei der Parlamentswahl. Überlebender Pavel Gross würde ihrem Anführer gerne einmal von seiner Zeit im KZ erzählen. Von Kilian Kirchgeßner
Buchtipp zum Wochenende
Krimiautor Petros Markaris ist die Stimme Griechenlands
27.01.2017
Er hat Goethes Faust übersetzt, den Deutschen die Griechenland-Krise erklärt und sie zum Thema seiner Krimis gemacht. Der 80-jährige griechische Autor Petros Markaris beleuchtet das schwierige Verhältnis zwischen Griechen und Türken. Von Wilhelm Roth
"Wir haben nicht ins Schema gepasst"
Schauspieler mit Down-Syndrom erinnert im Bundestag an NS-Morde
26.01.2017
Zum ersten Mal wird ein Mensch mit geistiger Behinderung vor dem Bundestag sprechen: Wenn Sebastian Urbanski bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus den Brief eines "Euthanasie"-Opfers vorliest, will er zum Nachdenken anregen. Von Lynn Osselmann
"Wer, wenn nicht ich?"
„Wer, wenn nicht ich?“ – Syrischer Regisseur dreht Dokumentarfilm über Flüchtlinge
24.01.2017
Der Filmemacher Maan Mouslli hat in Syrien Krieg und Verfolgung erlebt. Jetzt lässt er Flüchtlinge aus ganz Deutschland vor der Kamera von ihren Erfahrungen berichten. "Die Menschen hier sollen aus erster Hand erfahren, was die Flüchtlinge erlitten haben." Von Martina Schwager