Aktuell
Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:"Pegida"
Wissenschaftler fordern neues Leitbild für Deutschland
06.01.2015
Nach ansicht des Rates für Migration geht ein Riss durch die Gesellschaft: Jeder Zweite befürwortet die wachsende Vielfalt, aber jeder Dritte fordert mehr Mut zu einem stärkeren Nationalgefühl und schließt dabei Eingewanderte aus. Daher brauche Deutschland eine neue Leitbild-Kommission.
"Pegida"
Das Markenzeichen einer gefährlichen Bewegung
06.01.2015
Die "Pegida" stellt ohne Zweifel eine tiefgreifende Gefahr für unsere Gesellschaft dar. Die Grenzen zwischen Populismus und Extremismus sind fließend. Dieser wachsende Trend ist besorgniserregend und verlangt nach nachhaltig politischen und zivilgesellschaftlichen Maßnahmen. Von Fatih Köylüoğlu
Kommunen dafür, Opposition dagegen
Debatte über CSU-Vorstoß für schnellere Asylverfahren läuft weiter
06.01.2015
Der CSU-Vorstoß für ein beschleunigtes Asylverfahren findet Zuspruch bei den Kommunen. Bei den Grünen und der SPD kommt die Forderung gar nicht gut an. Die SPD in Bayern wirft der CSU Populismus im Schatten der Pegida vor.
Statistik zum Staunen
Nicht die Öffnung des Arbeitsmarktes für Rumänien und Bulgarien war ein Fehler, sondern die Sperre
05.01.2015
Die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Rumänen und Bulgaren vor einem Jahr hat nicht zu der Masseneinwanderung geführt, wie sie von der CSU befürchtet wurde. Ökonom attestiert dennoch einen Fehler: Der Arbeitsmarkt hätte viel früher geöffnet werden müssen. Von Isabel Guzmán
Merkels Neujahrsrede hält nicht lange
CSU fordert schnellere „Rückführung“ von Flüchtlingen
05.01.2015
Kaum hat die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache die Selbstverständlichkeit betont, dass Flüchtlinge in Deutschland Zuflucht finden, fordert die CSU auch schon einen schärferen Gangart in der Asylpolitik. Die Linke fordert Merkel auf, im eigenen Laden aufzuräumen.
Spezies von Experten
Pegida-Versteher und Euroislamisten unter sich
05.01.2015
Hysterisch aufgemascherlt spazieren Pegida-Sympathisanten durch die Zeitungen in Deutschland und Österreich. Ihnen – nicht den Stimmen gegen Rassismus – wird die Aufmerksamkeit zuteil. So mehren sich die Pegida-Versteher. Wissenschaftler unter ihnen sollen uns verstehen lassen, worum es bei Pegida geht. In Österreich entsteht mitunter eine besondere Spezies von Experten: die Euroislamisten. Von Helga Suleiman
Kölner Dom schaltet Lichter ab
Breites Bündnis gegen islamfeindliche Kögida-Demo
05.01.2015
An diesem Montag soll die islam- und ausländerfeindliche "Kögida"-Demonstration stattfinden. Dem stellt sich ein breites Bündnis Kirchen und Organisationen gegenüber. Selbst der Kölner Dom macht mit: während der "Kögida" soll die Außenbeleuchtung abgeschaltet werden.
Immigrierte Chefs
Warum haben wir keine vernünftige Einwanderungspolitik?
05.01.2015
Es ist absurd: In diesem Land wird so ziemlich alles geregelt außer Einwanderung, es gibt nur Gesetze zu ihrer Begrenzung. Für Nicht-EU-Bürger gibt es praktisch nur zwei Wege zur legalen Einwanderung: Familiennachzug und Asyl. Wer keine Verwandten hat, für den ist Asyl im Merkelschen Sinne alternativlos. Deshalb brauchen wir eine vernünftige Einwanderungspolitik. Von Dr. Tobias Busch
Die Macht der Provokation
Eine andere Perspektive auf den Salafismus
19.12.2014
Salafismus. Das ist Wahnsinn. Das ist das Böse unserer Zeit. Das ist der Untergang des Abendlandes. Diese erste, intuitive Regung ist nachvollziehbar: In einem zweiten Schritt sollte man versuchen zu verstehen und sich selbstkritisch fragen: Von Aladin El-Mafaalani
Rezension zum Wochenende
Exodus. Warum wir die Einwanderung neu regeln müssen
19.12.2014
Wohl kaum eine Frage wird heute so heftig debattiert wie die der Einwanderung. Dürfen wir Menschen an der Grenze abweisen und sie wieder in ihre Heimatländer zurückschicken, auch wenn dort Armut und Hunger herrschen? Einwanderungspolitik, schreibt Paul Collier, ist bislang eine Mischung aus viel Emotion und wenig Wissen. In seinem neuen Buch zeigt er, warum es sich lohnt, einen völlig neuen Blick auf die weltweite Migration zu werfen.