Rund 160 Flüchtlinge harren seit zwei Wochen auf Schiffen vor den Küsten Maltas aus. Die Vereinten Nationen fordern jetzt die Aufnahme der Menschen. Die Quarantäne-Zeit sei vorbei.
Das Coronavirus hat ein riesiges Flüchtlingslager in Bangladesch erreicht. Drückende Enge, unzureichende hygienische und medizinische Versorgung könnten eine Ausbreitung von Covid-19 beschleunigen.
Seit Beginn der Corona-Krise liegt der Familiennachzug zu in Deutschland lebenden Geflüchteten weitgehend auf Eis. Das müsste nicht sein. Die Bundesregierung scheint vielmehr die Krise zu nutzen, um den in den letzten Jahren vorangetriebenen Familiennachzugsverhinderungskurs weiter voranzutreiben. Von Sebastian Muy
Es war nicht das erste Mal, dass Viktor Orbans Asylpolitik in Luxemburg auf den Prüfstand gestellt wurde. Der Europäische Gerichtshof hat am Donnerstag im Sinne von Menschen entschieden, die in dem EU-Land Zuflucht suchten.
Flüchtlingsorganisationen fordern von Deutschland einen menschlicheren Umgang mit Asylbewerbern. Im Inland müssten die Massenunterkünfte wegen Corona aufgelöst werden. Zugleich müssten die Flüchtlinge von den griechischen Inseln geholt werden.
1.600 minderjährige Flüchtlinge sollten aus den griechischen Camps umgesiedelt werden. Bisher haben Deutschland und Luxemburg insgesamt 59 rausgeholt – zuletzt vor drei Wochen. Seit dem stockt die Umverteilung wieder.
Wer einen Asylantrag stellt, muss dem Bamf Rede und Antwort stehen - und seit 2017 sein Handy zur Auswertung abgeben. Doch ist dies auch bei Überprüfungen älterer Anträge rechtens? Und wie effektiv ist das Verfahren? Drei Betroffene klagen.
Auch während der Corona-Pandemie versuchen Menschen über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Auf einem Handelsschiff sitzen 78 Menschen fest. Für „Alan Kurdi“ ist die Odyssee beendet. Die Crew spricht von traurigen Rekorden.
Corona hält Europa im eisernen Griff. Deutschland nutzt die Zeit, um der AfD-Basis zu gefallen - und um Fluchtursachen zu bekämpfen. Aber warum brauchen wir dafür Kanonenboote? Von Sven Bensmann
Gewalt, Kriege und Naturkatastrophen zwingen immer mehr Menschen innerhalb ihres Heimatlandes in die Flucht - aktuell irren fast 51 Millionen Menschen umher. Jetzt bedroht auch noch die Corona-Pandemie die Binnenflüchtlinge.