Nach Ruanda-Aus

Briten wollen Geflüchtete nicht mehr auf Schiff unterbringen

25.07.2024

Lastkahn, Schiff, Großbritannien, Flüchtlingsheim, Flüchtlingsunterkunft, Flüchtlingspolitik
Großbritanniens neue Regierung ändert nach dem Ruanda-Aus bei einer weiteren Entscheidung der Konservativen den Kurs. Auf dem Lastkahn Bibby Stockholm sollen im nächsten Jahr keine Geflüchteten mehr untergebracht werden.

Hochqualifiziert und abgelehnt

Asylbewerber können nicht einfach in die Arbeitsmigration wechseln

24.07.2024

Antrag, Arbeitserlaubnis, Ausländer, Formular, Amt, Behörde, abgelehnt, Stempel
Deutschland hat in vielen Branchen mit Fachkräftemangel zu kämpfen. Hochqualifizierte Asylbewerber könnten Abhilfe schaffen – doch das ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Welche Chancen dadurch vertan werden, zeigt ein Beispiel aus Fürstenfeldbruck. Von

Sachsen-Anhalt

Landkreis verpflichtet Flüchtlinge zur Arbeit bei Hochwasserbekämpfung

16.07.2024

Hochwasser, Sandsack, Sandsäcke, Männer, Flut, Regen, Naturkatastrophe
Ein Landrat in Sachsen-Anhalt hat Asylbewerber verpflichtet, gemeinnützige Arbeit bei der Hochwasserbekämpfung zu leisten. Stundenlohn: 80 Cent. Ansonsten drohten ihnen Geldkürzungen. Vor Ort kommt die Maßnahme gut an, doch es gibt auch Kritik: Die Maßnahme schüre Ressentiments. Von

Haushalt 2025

Bundesregierung halbiert Geld für Integrationskurse

10.07.2024

Bamf, Bundesamt, Migration, Flüchtlinge, Nürnberg, Schild
Die Integrationskurse gelten als wichtiges Instrument, um Neueinwanderern Sprache und Land näherzubringen. Mit dem Zuzug vieler Geflüchteter aus der Ukraine ist die Zahl potenzieller Teilnehmer gestiegen. Dennoch soll der Etat für die Kurse halbiert werden. Das Geld fließt woanders hin.

Massensterben geht weiter

Hunderte Geflüchtete aus Seenot gerettet, dutzende Tote

10.07.2024

Familie, Kinder, Schalfen, Seenotrettung, Sea Watch, Mittelmeer, Flüchtlingspolitik, Flüchtlinge
Während die Welt gebannt auf die Kriege in der Ukraine und im Gaza schaut, sterben auf den Fluchtrouten Richtung Europa Tausende Menschen. Seenotretter sind im Stundentakt im Einsatz – retten Kleinkinder, Babys und schwangere Frauen – und werden dabei staatlich behindert.

Geflüchtete auf Kos

EKD-Synodenpräses: „Erschreckend, wie schnell man Leid verdrängen kann“

09.07.2024

Anna-Nicole Heinrich, EKD, Präses, Synode, Evangelische Kirche
Nichtregierungsorganisationen berichten von Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schutzsuchenden, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Griechenland mehrfach verurteilt. Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ist an die EU-Außengrenze gereist, um sich einen Eindruck zu machen. Im Gespräch berichtet sie von ihren Beobachtungen. Von

Bildungsskandal in Sachsen

Kein Schulplatz für 1.500 Flüchtlingskinder

03.07.2024

Schule, Schulweg, Schild, Verkehrsschild, Kinder, Bildung
Rund 1.500 Kinder mit ausländischen Wurzeln können derzeit in Sachsen nicht zur Schule gehen, weil dort Platzmangel herrscht. Das ruft neben Parteien nun Verbände und die Gewerkschaft GEW auf den Plan. Die Kritik ist scharf.

Geflüchtete in Deutschland

Steiniger Weg zu einem Job

30.06.2024

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Arbeit zu finden, fällt zahlreichen Geflüchteten schwer. Ihre berufliche Qualifikation aus dem Heimatland wird in Deutschland oft nicht anerkannt, Sprachprobleme verzögern den Berufseinstieg. Viele fangen zunächst mit einfachen Jobs an. Von

Stau bei Anträgen

Bundesamt verzögert „freiwillige“ Ausreise von Asylbewerbern

30.06.2024

Bamf, Bundesamt, Migration, Flüchtlinge, Nürnberg, Eingang
Bund und Länder bieten Asylbewerbern an, freiwillig in Herkunftsländer zurückzukehren – und offerieren dazu kostenlose Flüge und eine kleine Starthilfe. Knapp 2.000 Personen würden das Angebot gerne annehmen, doch ihre Anträge stecken im Behördenstau.

Ukrainer in Deutschland

„Kenne ganz wenige, die nicht arbeiten möchten“

25.06.2024

Kellnerin, Arbeit, Bedienung, Cafe, Restaurant
Die Bundesregierung versucht derzeit, mit einem „Job-Turbo“ mehr Ukrainer in den Beruf zu bringen. CSU will Ukrainer ohne Job sogar ausweisen. Derweil machen Arbeitgeber gute Erfahrungen mit Frauen und Männern aus der Ukraine – das Bürgergeld sei aber auch attraktiv. Von