Rund 1,1 Millionen Ukrainer sind bisher vor russischen Bomben nach Deutschland geflüchtet. Zu Weihnachten bangen sie um ihre Angehörigen, die trotz Kälte in der Heimat ausharren. Einige Familien haben Zuflucht in einem Kloster in Hannover gefunden. Von Michael Grau
Christlich-abendländische Flüchtlingspolitik? Die Weihnachtszeit eignet sich besonders, unsere Werte mit unseren Handlungen zu vergleichen. Von Miriam Rosenlehner
Migration ist ein essenzieller Bestandteil der menschlichen Geschichte. Anstatt dies anzuerkennen, werden Schutzsuchende von EU-Politiker:innen für ihren Machterhalt instrumentalisiert. Von Marita Fischer
Mehr als 50.000 Menschen haben seit 2014 weltweit ihr Leben während der Migration verloren - jeder Zweite auf dem Weg nach Europa. Das geht aus einem IOM-Bericht hervor. Trotz der zunehmenden Verluste an Menschenleben haben die Regierungen der Herkunfts-, Transit- und Zielländer nur wenig unternommen.
Aus Sicht der Wissenschaft hat die internationale Politik beim Gipfel in Scharm el Scheich einmal mehr die Chance verpasst, in der Klimapolitik eine Wende einzuleiten. Der Forscher Latif befürchtet eine Erderwärmung von bis zu drei Grad Celsius.
Zu wenig Tempo bei den Erneuerbaren, Flüssiggas-Importe gegen hohe Energiepreise: Beim Klimaschutz hat sich Deutschland laut Fachleuten im internationalen Vergleich verschlechtert. Vorreiter sind demnach Dänemark, Schweden und Chile. Der Klimawandel ist einer der größten Fluchtursachen.
Romeo Franz, Sinto und EU-Abgeordneter, macht sich ein Bild von der Situation der Roma in der Ukraine - nicht trotz, sondern wegen des Krieges. Was er sieht, offenbart dringenden Handlungsbedarf. Von Alexandra Senfft
Handys, Schuhe, Pässe: An vielen Gegenständen hängen Erinnerungen, andere sind für ihre Besitzer lebensnotwendig. Die Schau „Moving Things“ dokumentiert, welche Rolle Dinge bei der Flucht spielen - und erzählt eine andere Geschichte von Migration. Von Reimar Paul
Innenministerin Faser will Fluchtmigration über die Balkanroute begrenzen. Dafür soll die EU-Grenzschutzagentur Frontex verstärkt werden. Man wolle Menschen schützen, die vor Krieg und politischer Verfolgung fliehen und nicht die ohne Bleibeperspektive.
Geflüchtete im Libanon verlassen aufgrund der Wirtschaftskrise das Land. Bei der Weiterflucht über das Mittelmeer kamen zuletzt 94 Menschen ums Leben – darunter 24 Kinder. Die Kinderhilfsorganisation „Safe the Children“ schlägt Alarm.