Mittellos in Niamey: Im Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, stranden Migranten auf dem Weg nach Norden. Aber auch Rückkehrer, deren Träume von einem besseren Leben längst geplatzt sind. Von Odile Jolys Von Odile Jolys
In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte wurde die Liste der Toten in Buchform herausgeben, um der Debatte um Flucht und Tod wieder ein menschliches Antlitz zu geben. MiGAZIN veröffentlicht einen Ausschnitt aus dem Buchbeitrag von Lorenz Narku Laing. Von Lorenz Narku Laing
30 Millionen junge Männer und Frauen sind in Äthiopien arbeitslos. Ihre Proteste haben die Regierung zu einem Reformkurs gezwungen. Im Westen des Landes sollen Start Ups den bisher Hoffnungslosen Arbeit und eine Zukunft geben. Von Marc Engelhardt Von Marc Engelhardt
Sie wollen in die USA, auf der Flucht vor Gewalt und Elend. Doch die beschwerliche Reise in der Hitze fordert ihren Tribut: Hitzeschläge, Erschöpfung, kranke Kinder. Doch für Inés Hernández gibt es kein Zurück. Von Wolf-Dieter Vogel
Sie harren an der Grenze zu Mexiko aus und hoffen auf Weiterreise in die USA: Tausende Migranten aus Mittelamerika sitzen in Guatemala fest. Manche Flüchtlinge geben in der angespannten Situation auf. Ein Lagebericht.
Ohne die Hilfe des Irakers Omar Abdel Dschabar wäre die amtierende Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad der ISIS vermutlich nicht entkommen. Dann musste Omar Abdel Dschabar selber fliehen. Heute lebt er als Flüchtling in Deutschland und hofft seit Jahren auf Familiennachzug. Von Mey Dudin Von Mey Dudin
In Berlin wird derzeit über die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2019 verhandelt. Dazu passend präsentiert die Welthungerhilfe eine Umfrage, nach der Entwicklungshilfe für die Deutschen wichtig ist.
Ein leuchtendes Beispiel für "Menschlichkeit und Selbstlosigkeit". Der Mediziner Evan Atar Adaha erhält den diesjährigen Nansen-Preis für sein herausragendes Engagement für Menschen auf der Flucht im Südsudan und im Sudan.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat ein Projekt lanciert, das Pädagogen darin stärken soll, die Themen Flucht, Asyl und rassistische Diskriminierung sensibel und menschenrechtlich fundiert zu bearbeiten. Bis Ende 2019 werden in Kooperation mit Selbstorganisationen bundesweit Fortbildungen angeboten. Beatrice Cobbinah und Mareike Niendorf vom Menschenrechtsinstitut im Gespräch.
27. Mai 1939. Der Dampfer St. Louis in der Bucht von Havanna. Am Bord befinden sich 937 Flüchtlinge, fast alle deutsche Juden. Sie fliehen vor dem Nazi-Regime. Erst verweigert Kuba dem Schiff die Einfahrt, dann die USA. Eine Geschichte, die an Rettungsschiffe im Mittelmeer erinnert. Von Francesca Polistina