„Mir stockte der Atem“
Exklusivauszug aus dem Buch „Die Schönheit der Differenz“
25.03.2022
Hadija Haruna-Oelker erzählt in ihrem Buch „Die Schönheit der Differenz“ ihre persönliche Geschichte und verbindet sie mit gesellschaftspolitischem Nachdenken. MiGAZIN veröffentlicht exklusiv einen Auszug daraus. Darin nimmt uns die Autorin mit in eine Redaktionsbesprechung einer deutschen Zeitung. Von Hadija Haruna-Oelker
Hakan Demir im Gespräch
„Kaum zu rechtfertigen, wenn Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen würden, andere weiter an den Außengrenzen ausharren müssten.“
23.03.2022
In der Flüchtlingspolitik gibt es eine Trendwende in Deutschland. Das sagt Bundestagsabgeordneter Hakan Demir (SPD) im Gespräch mit MiGAZIN. Dennoch sei nicht alles sofort umsetzbar. Mit Blick auf Geflüchtete aus der Ukraine fordert Demir Gleichbehandlung aller Menschen und langfristige Integrationsangebote. Man dürfe nicht davon auszugehen, dass alle wieder zurückwollen.
Rassismus bei Grenzkontrollen
Mehr als 218.000 Ukraine-Flüchtlinge in Deutschland angekommen
21.03.2022
Die Zahl der in Deutschland ankommenden Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine steigt weiter. Ein Großteil von ihnen sind Frauen. Um sie vor Sexualstraftätern zu schützen, wird die Polizeipräsenz an Bahnhöfen verstärkt. Kritik ernten weiterhin rassistische Zurückweisungen an Grenzen.
Linguizismus
Ich höre, wie du sprichst, und weiß dann, wer du bist …
17.03.2022

Sprechweisen sind ebenso wie das äußere Erscheinungsbild Diskriminierungsgegenstand – in Form von linguistischem Ethnozentrismus oder Linguizismus Von Clemens Becker
Zwei-Klassen-Gesellschaft
Flüchtlingsrat beklagt Ungleichbehandlung bei Ankommenden aus Ukraine
08.03.2022
Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen beklagen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine. Nicht-ukrainische Staatsangehörige würden schlechter behandelt. Die EU-Massenzustromrichtlinie gelte nicht für alle gleichermaßen. Von Bettina Gabbe
Studie
Skepsis gegenüber Einwanderung nimmt weiter ab
16.02.2022
Optimistische Einstellungen zur Migration haben in der Bundesrepublik weiter zugenommen, Skepsis geht langsam aber kontinuierlich zurück. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Danach wachsen zudem die Erwartungen, Integrationshindernisse abzubauen sowie Staatswesen weiter zu öffnen.
Kopftuchverbot
Berliner Senatorin: Generelles Verbot religiöser Symbole schwierig
07.02.2022
Die neue Berliner Justizsenatorin Kreck will sich für einen diskriminierungsfreien Zugang zur Beamtenlaufbahn einsetzen – auch für Kopftuchträgerinnen. Einem generellen Verbot von religiösen Symbolen stehe sie skeptisch gegenüber.
Studie
Junge Menschen interessiert an Auseinandersetzung mit NS-Zeit
02.02.2022
Das Interesse junger Menschen an der Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust ist groß. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. An der eigenen Familiengeschichte zeigen Jugendliche aber weniger Interesse.
Gebaut nach der NS-Verfolgung
Eigenheimen von Porajmos-Überlebenden droht Zwangspfändung
01.02.2022
„Child Survivor“ werden sie heute genannt: Kinder, die den Holocaust überlebten. Die Eltern von Gisela Z. und ihre Geschwister waren fünf lange Jahre der NS-Verfolgung im besetzten Polen ausgesetzt, nun müssen die Nachkommen um die Zwangspfändung der eigenhändig errichteten Wohnstätten in Augsburg fürchten. Von Maria Anna Willer
Hartz-IV-Studie
Herr Yıldırım wird schärfer sanktioniert als Herr Bergmann
19.01.2022
Menschen mit „ausländischen“ Namen werden bei mangelnder Hartz-IV-Mitwirkung schärfer sanktioniert als Langzeitarbeitslose mit „deutschen“ Namen. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Universität Siegen. Die Studienautoren sprechen von de facto Diskriminierung.