Migrantisch wahrgenommene Menschen sind in den Abendnachrichten unterrepräsentiert. Das geht aus einer aktuellen Erhebung hervor. Und kommen sie zu Wort, dann oft im Kontext von Migration und Flucht.
Die „Goldene Kartoffel“ geht in diesem Jahr an die Debatte über „Identitätspolitik in bürgerlichen Medien“. Neuen deutschen Medienmacher kritisieren, die Debatte habe rechtsradikale Thesen salonfähig gemacht.
Die Gesellschaft ist divers, die Redaktionen sind es noch lange nicht. Die Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe, Julia Becker, fordert ein Umdenken. Die Gesellschaft müsse stärker abgebildet werden – gerade im Ruhrgebiet.
Seit fünf Jahren bietet das Nachrichtenportal „Amal, Berlin!“ Informationen aus Deutschland für die arabische, iranische und afghanische Community. Mit dem politischen Umsturz in Afghanistan stiegen die Zugriffszahlen sprunghaft. Von Markus Geiler
Afghanistans lebendige Medienlandschaft ist eine der großen Erfolgsgeschichten der vergangenen 20 Jahre. Nach der Machtübernahme der Taliban steht die ganze Branche vor dem Aus. Von Agnes Tandler
Angst spielt bei der EU-Migrationspolitik eine große Rolle. Und diese Angst wird von Medien generiert. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Demgegenüber werden die Schicksale der Betroffenen übergangen.
Eine deutliche Mehrheit der in Deutschland lebenden Migranten vertraut deutschen Medien deutlich mehr als Medien aus dem jeweiligen Herkunftsland. Das geht aus Daten aus dem SVR-Integrationsbarometer hervor.
Medien berichten immer seltener und zunehmend negativer über Flüchtlinge. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Die Autoren nehmen Journalisten aber in Schutz. Schuld seien die Auswahlkriterien.
Rassismus gegen Rom:nja wird von Journalisten selten thematisiert, und wenn doch, wünscht man sich, sie hätte geschwiegen. Eine Replik auf einen TAZ-Artikel, der Opfer und Protest verhöhnt. Von Isidora Randjelović und Jane Weiß
Haben Sie in den Nachrichten vom Massenmord an zumeist ostasiatischen Frauen durch den Amoklauf eines Weißen Mannes in Atlanta gelesen oder gehört? Nein? Ich zunächst auch nicht. Und das ist das Problem. Von Kien Nghi Ha