Medien

Schlagwort Medien in chronologischer Reihenfolge:

Medienvielfalt

Gutachten: WDR-Cosmo-Umbau rechtswidrig

29.06.2026

WDR, Westdeutscher Rundfunk, Radio, TV, Fernsehen, Rundfunk, Köln
Ein Gutachten hält den geplanten Umbau von Cosmo zur Hip-Hop-Welle „1Live Street“ für rechtswidrig. Medienrechtler Hubertus Gersdorf sieht den interkulturellen Auftrag im WDR-Gesetz verletzt und hält Klagen für möglich. Von

Rollenbilder

Die bipolare Störung des Fluchtdiskurses

18.06.2026

Tobias Gehring, Soziolog, Flucht, Flüchtlinge, Afrika, Migazin
Im deutschen Fluchtdiskurs steht Deutschland oft als Retter da: mal rettet es Geflüchtete, mal sich selbst vor ihnen. Diese Rollenverteilung stabilisiert Bilder, die Menschen auf Not oder Gefahr reduzieren. Geht das auch anders? Von

Medienvielfalt

Cosmo-Reform: WDR kürzt Mehrsprachigkeit

08.06.2026

WDR, Westdeutscher Rundfunk, Radio, TV, Fernsehen, Rundfunk, Köln
Der WDR benennt Cosmo in 1Live Street um und bündelt viele mehrsprachige Angebote neu. Kritiker sehen darin den Rückbau eines Radioprogramms, das kulturelle Vielfalt und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft abbilden sollte.

Rechtspopulismus

„Nius“ fliegt aus Berliner Bussen und Bahnen

07.06.2026

Straßenbahn, Berlin, Tramm, Öffentliche Verkehrsmittel, Haltestelle, Fernsehturm
Viele Berliner mit Migrationsgeschichte fahren täglich mit Bus und Bahn – und sahen dort zuletzt Werbung für das rechtspopulistische Portal „Nius“. Nach Protesten zieht die BVG nun die Reißleine.

Islam in Deutschland

Der erschöpfte Muslim – hat genug vom „Dialog“

27.04.2026

Erdin Kadunić, Politologe, Islam, Muslime, Bosnier, Bosnien, Moschee, Düsseldorf, Religion
Der Dialog sollte Brücken bauen. Für viele Muslime fühlt er sich inzwischen wie eine endlose Prüfung an: Wer dazugehört, muss sich trotzdem erklären – bei jeder neuen Islamdebatte von vorn. Von

Kulturindustrie

Gewissen betäubt, Mitgefühl verdrängt, Denken gelähmt

21.04.2026

Joachim Glaubitz, MiGAZIN, Menschenrechte, Flucht, Migration, Asyl, Rechtsextremismus
Algorithmen steuern Aufmerksamkeit und vermarkten Empörung. Zwischen TikTok und Livetickern schrumpft die Wirklichkeit zur Reizware, während das Sterben im Mittelmeer im Hintergrund verrauscht. Von

Medienkritik

Afrika, Kinderarbeit und Mikroplastik fallen durchs Raster

06.04.2026

Presse, Medien, Zeitschriften, Zeitungen, Kiosk
Afrika jenseits von Armut, staatenlose Menschen in Deutschland, Mikroplastik auf Ackerflächen: Die Liste der „vergessenen Nachrichten“ zeigt, wie eng viele Redaktionen auf Krisen, Konflikte und wenige Großthemen fokussiert bleiben. Von

Zerfaserte Realität

Für eine Renaissance der Leitmedien

15.03.2026

Lia Petridou, MiGAZIN, Journalistin, Kommunikation, ndo, neue deutsche medienmacher
Was geht verloren, wenn jede Timeline ihre eigene Wirklichkeit erzeugt? Eine persönliche Medienerfahrung führt zur Frage, warum soziale Netzwerke Öffentlichkeit zersplittern – und weshalb Leitmedien plötzlich wieder gebraucht werden. Von

Forderungskatalog

Medienmacher fordern mehrsprachige Offensive gegen Fake-News

10.02.2026

Handy, soziale Medien, Facebook, Whatsapp, Telegram
Über Fake-News wird in Deutschland viel gesprochen – aber meist so, als beträfe sie nur Menschen, die Nachrichten auf Deutsch konsumieren. Dabei wächst der Teil der Bevölkerung, der im Alltag mehrsprachig ist. Medienmacher sehen die öffentlich-rechtlichen in die Pflicht.

Name, Leben, Trauer

Familie: „Der Zugbegleiter“ hieß Serkan Çalar

08.02.2026

Moschee, Trauerfeier, Serkan Calar, Zugbegleiter, Imam, Muslim, Ludwigshafen
Über den tödlichen Angriff im Regionalexpress wurde bundesweit berichtet – über den Menschen dahinter deutlich weniger. Erst die Familie liefert öffentlich, was in vielen frühen Meldungen fehlte: Biografie, Abschied in der Moschee, Namen – und ein klares Statement. Von