Wenn in migrantischen Familien Haustiere einziehen, gerät die jahrzehntelang gepflegte Ordnung ins Wanken. Ein Saug-Wisch-Roboter wird dabei nicht zum Gadget, sondern zur Lösung für ein stilles Generationenproblem.
Nach der Debatte um Plagiatsvorwürfe aus Mexiko gegen Adidas und dessen Sandale sieht der Anthropologe Mirco Göpfert eine Chance für eine Zusammenarbeit mit der indigenen Gemeinschaft. Im Gespräch erklärt er, was hinter den Vorwürfen kultureller Aneignung steckt.
Das Auge trügt nicht? Das stimmt nur bedingt. In ein und demselben Bild können Menschen zum Beispiel sehr unterschiedliche Dinge sehen – abhängig von ihrem Herkunftsort.
Das Freiwilligenprogramm „weltwärts“ besteht seit 2008, und seit 2014 kommen auch junge Menschen aus dem Globalen Süden als Freiwillige nach Deutschland. Im Film „Was bleibt“ blicken sieben von ihnen auf das Jahr zurück. Die Unterschiede sind groß. Von Birte Mensing
Die Regierung von US-Präsident Trump kürzt massiv Mittel für indigene Programme: Bildung, Gesundheit, Klima und Wohnungsbau sind betroffen. Trump kündigte zudem einen anderen Umgang mit der Geschichte der indigenen Bevölkerung an. Von Konrad Ege
Kultur lebt von Veränderung, nicht von Konservierung. Doch Friedrich Merz setzt auf Wolfram Weimer – einen Mann, der Multikulti für eine Lüge hält. Von Birol Kocaman
Kulturanbieter warnen in Filmen, Aufführungen und Ausstellungen oft, wenn potenziell Verstörendes zu sehen oder hören ist. Viele finden diese Hinweise übertrieben. Verfliegt nun der Zeitgeist der Sensibilität – wie es die USA vormachen?
Bei internationalen Wettkämpfen sind die Unterschiede am ehesten zu sehen: Von Kultur zu Kultur gibt es oft kleine, aber entscheidende Unterschiede beim Sport. Manche setzen auf mentale Stärke, andere auf Drill, und wieder andere auf Hilfsmittel.
Nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 läuft die Debatte über Judenfeindlichkeit und Diskriminierung in der Kunst heiß. Eine neue Beratungsstelle soll betroffenen Juden helfen. Eine Anlaufstelle für pro-palästinensische Künstler gibt es nicht.
Ukrainer stemmen in Frankfurt am Main ehrenamtlich Kinderbetreuung und Pflege von Sprache und Kultur. Manchmal müssen sie damit umgehen, dass die Väter der Kinder nie mehr nach Hause kommen. Von Nils Sandrisser