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Schlagwort epd in chronologischer Reihenfolge:Ein Novum
14.10.2021
Ein Novum in Deutschland: Die bayerische Justiz hat einen Antisemitismusbeauftragten. Er soll Juden die Angst nehmen, Anzeige zu erstatten und antisemitische Straftaten identifizieren.
Großer Zapfenstreich
14.10.2021
Ende August sind die letzten deutschen Soldatinnen und Soldaten aus Afghanistan abgezogen. Mit einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude wurden sie nun gewürdigt. Steinmeier sprach von der Notwendigkeit einer starken Bundeswehr.
Zurückgeschaut
14.10.2021
1896 wurden im Treptower Park 106 Menschen aus den deutschen Kolonien zur Schau gestellt. Eine neue Dauerausstellung in Berlin wirft einen kritischen Blick darauf – mit Fokus auf die Biografien und den Widerstand der zur Schau gestellten Menschen.
Afghanistan-Konferenz
13.10.2021
Afghanistan droht nach der Eroberung durch die Taliban eine humanitäre Katastrophe. Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer stellen Hilfe in Aussicht. Auch die Nachbarländer bekommen Geld, damit Flüchtlinge in der Region bleiben.
Vereinte Nationen
13.10.2021
Immer wieder sterben Menschen beim Versuch, Libyen zu verlassen. Sei es im Mittelmeer oder durch die Gewalt von Sicherheitspersonal in den Internierungslagern.
Umbettung-Prüfung
13.10.2021
Auf dem größten evangelischen Friedhof Deutschlands wird ein Neonazi im Grab eines jüdischen Wissenschaftlers bestattet: Der Fall sorgt für Entsetzen. Der Berliner Antisemitismusbeauftragte erstattet Anzeige, der Bischof unterbricht seinen Urlaub.
Studie
12.10.2021
Eingebürgerte Kinder sind einer Untersuchung zufolge besser in der Schule als ihre Mitschüler ohne deutschen Pass. Gründe dafür könnten die Motivation der eingebürgerten Schüler, aber auch eine andere Bewertung durch die Lehrkräfte sein.
Zeichen des Respekts
12.10.2021
In Köln sollen Moscheen freitags zunächst befristet zum Gebet rufend dürfen. Seit Bekanntwerden des Pilotprojekts steht Oberbürgermeisterin Reker in der Kritik. Muslime begrüßen die Erlaubnis als ein Zeichen des Respekts.
Islamfeindlichkeit
12.10.2021
In einem Wahllokal in Bergheim wurden Frauen aufgefordert, ihr Kopftuch abnehmen. Sonst dürften sie nicht wählen. In den sozialen Medien war die Empörung groß. Die Stadt entschuldigte sich, sah aber keine Islamfeindlichkeit. Jetzt könnte der Vorfall ein juristisches Nachspiel haben.
Kränze in Reichsfarben
12.10.2021
Ein Neonazi wurde in der Grabstelle eines jüdischen Wissenschaftlers beigesetzt. An der Beisetzung nahmen zahlreiche Neonazi-Größen teil. Die Evangelische Kirche, die die Friedhofsleitung innehat, prüfe „diesen Fehler“ derzeit.