Das Bundesinnenministerium will im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz einen Workshop mit deutschen Chefredakteuren veranstalten. Es soll um die mediale Wahrnehmung von Muslimen gehen. Der Deutsche Journalistenverband wehrt sich dagegen. Zu Unrecht, findet Said Rezek. Von Said Rezek
Die Zahl der Abschiebungen im laufenden Jahr ist deutlich höher als im gesamten Vorjahr. Die Mehrheit der Betroffenen kommt aus Westbalkanstaaten, es sind aber auch Syrer, Afghanen und Iraker dabei.
Die Zahl von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte ist leicht rückläufig. Demgegenüber ist die Zahl der verletzten Flüchtlinge vier Mal höher als im gesamten Vorjahr. Linkspolitikerin Jelpke spricht von "Anfängen rechtsterroristischer Bestrebungen".
Ja, die Äußerungen von Staatsministerin Özoğuz zum Verbot von "Die wahre Religion" kann man mit guten Gründen kritisieren. Wenn sich Unionspolitiker jetzt aber öffentlich mit Unverständnis und Fassungslosigkeit überbieten, ist das eine Entrüstung, die erst vor wenigen Tagen wohl gerade nicht griffbereit lag. Von Murat Kayman Von Murat Kayman
Ehen von Kindern unter 16 Jahren sollen automatisch aufgehoben werden, bei Älteren sollen Ausnahmen erlaubt sein. Darauf verständigten sich Justizminister von Bund und Ländern.
Die Bundesregierung bleibt beim Vorhaben, Flüchtlinge nach Afghanistan zurückzuschicken. Rund 12.500 Afghanen mit abgelehntem Asylantrag leben in Deutschland. Die Opposition kritisiert die Pläne in ein "kollabierendes Bürgerkriegsland" scharf.
Mit Online-Integrationskursen verspricht das Institut für berufliche Bildung einen deutlich schnelleren und günstigeren Kursbeginn für Flüchtlinge. Das neue Konzept bietet auch zahlreiche weitere Vorteile. Von Lynn Osselmann
Ein halbes Jahr nach dem schweren Erdbeben an der Küste Ecuadors versuchen die Menschen zum Alltag zurückzufinden. Doch der Wiederaufbau geht nur langsam voran. Die zugesagten Wirtschaftshilfen lassen auf sich warten. Von Regine Reibling
"Komme gerade von Toilette, habe noch einen Obama ins Weiße Haus geschickt." Mit diesem Spruch löste ein 1Live-Reporter für Entrüstung. Jetzt hat sich er WDR-Radiosender entschuldigt.
Mit "ETIAS" will die Europäische Union ein Registriersystem für nicht visumpflichtige Einreisende etablieren. Damit sollen sie bereits vor der Einreise kontrolliert werden. Ein entsprechendes Papier wurde in Brüssel vorgestellt.