Flucht und Asyl werden seit den Schiffsunglücken mit Hunderten Toten auf dem Mittelmeer kontrovers diskutiert. Aus humanitärer Perspektive erscheint dabei die EU-Migrationsagenda als Reform und Fiasko zugleich. Von Prof. Klaus J. Bade Von Prof. Dr. Klaus J. Bade
Zuwanderer wollen auf der einen Seite Teil des neuen Wir sein, auf der anderen Seite werden sie immer wieder zu „Anderen" gemacht. Wie können sie angesichts dieser dilemmatischen Situation mehr Macht und Einfluss generieren, ihren Platz in der Gesellschaft selber bestimmen? Von Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan Von Hacı-Halil Uslucan
In der letzten Woche feierten wir 50jähriges Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel; und heute sehe auch ich mich bemüßigt, meinen Senf dazu beizutragen. Schließlich ist Günther Grass ja schon tot und aus Dresden hört man derzeit praktisch auch nichts. Von Sven Bensmann
Canan Ulufer, musste nach der Grundschule wie viele Gastarbeiterkinder auf die Hauptschule. Die Lehrer trauten ihr nicht zu, auf das Gymnasium zu gehen. In der Kolumne "Manifest für Vielfalt" fordert sie eine weltoffene und vorurteilsfreie Gesellschaft. Von Canan Ulufer
Heute vor 70 Jahren wurde das Konzentrationslager Mauthausen befreit. Aber Hitler regiert in den Köpfen, weit über die Kreise hinaus, die man gemeinhin hiermit assoziierte, auch wenn man damals schon dazu neigte, Täter zu Mitläufern zu machen. Von Sven Bensmann
Wir sind das Volk. Ja, auch wir sind das Volk. Die, die eingewandert sind, woher und aus welchen Gründen auch immer. Für immer. Und wenn wir zurückgehen in unsere Heimat, so zieht es uns nach Köln, Hamburg oder Stuttgart. Von Jérome de Vreé
Bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wird grenzenlos gedacht. Wenn es darum geht, Kosten oder unbequeme Verantwortung zu übernehmen, sind die alten Muster ganz schnell zurück – das gilt für die Flüchtlingskatastrophe genauso wie für Ereignisse aus der Geschichte. Von Dr. Tobias Busch
In Europa werden Menschenrechte besonders groß geschrieben. Ja, in Europa! Nicht auf dem Mittelmeer oder in Afrika. Dort gelten die Regeln der Bewaffneten, die wiederum der Europäer besorgt. So schließt sich dann der Kreis doch - irgendwie. Von Werner Felten
Das beherrschende Gefühl unserer Zeit scheint die Ohnmacht zu sein. Jedermann scheint geradezu davon besessen zu sein, ja doch nichts ändern zu können und gewissen Autoritäten ausgeliefert zu sein: Der Regierung, den Medien oder anderen. Von Sven Bensmann
Obwohl es Integrationskurse mit Alphabetisierung gibt, dürfen Flüchtlinge daran nicht teilnehmen. Deshalb übernehmen engagierte Bürger diese Aufgabe. Der Staat freut sich. Sie bekommt Integration zum Nulltarif. Von Aglaja Beyes