Deutungsmacht
Wie aus einem Anschlag politische Konsequenzen werden
20.08.2026

Nach politischer Gewalt wächst der Druck zu handeln - so auch nach dem Anschlag im Umfeld des Berliner Christopher Street Day. Doch aus einer Tat folgt nicht automatisch, welche politische Antwort angemessen ist. Von Özcan Karadeniz
Nach CSD-Anschlag
Islamexperte verlangt ehrliche Debatte über Homosexualität im Islam
29.07.2026

Der Islamwissenschaftler Uçar erwartet nach dem Berliner CSD-Anschlag keine schnelle Abkehr von der verbreiteten Ablehnung homosexueller Menschen. Es helfe jedoch nicht, Muslime gesellschaftlich unter Druck zu setzen. Das führe zu „Selbstabschottung“. Von Urs Mundt
Holocaust-Überlebende
Jeder Verfolgte verdient Erinnerung
29.01.2023
Dem Bundestag ist es gelungen, an die Menschen zu erinnern, die wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurden, ohne andere Opfer der Nationalsozialisten in den Hintergrund zu rücken. Auch die Diskriminierung nach 1945 kam zur Sprache.
Queere Geflüchtete abgeschoben
BAMF: Wenn sie sich „diskret Verhalten“, werden sie schon nicht verfolgt
02.08.2022
Queeren Geflüchteten ist wiederholt die Anerkennung ihres Asylantrages verweigert worden, weil sie sich nach einer Abschiebung in ihr Heimatland unauffällig verhalten würden. Diese Praxis der Behörden für Migration und Flüchtlinge löst Empörung aus. Von Sebastian Stoll
Nebenan
Bigotterie im Namen des Herrn
02.11.2021

Die Wahrheit ist: Gläubige richten nicht ihr Leben an ihrem Glauben, sondern vielmehr ihren Glauben am eigenen Leben aus – Christen, Juden, Muslime, Buddhisten… alle. Von Sven Bensmann
Plötzlich geoutet
Auswärtiges Amt hat homosexuelle Asylbewerber gefährdet
28.05.2021
Mehrere Asylsuchende in Deutschland sind durch Aktivitäten deutscher Behörden in ihren Heimatländern geoutet worden. Das Bekanntwerden von homo- oder bisexueller Orientierung ist in so manchem Land fatal. Die Bundesregierung räumt jetzt Fehler ein. Von Sebastian Stoll
Gerichtshof für Menschenrechte
Schweiz darf Homosexuellen nicht abschieben
18.11.2020
Die Abschiebung eines Homosexuellen in seine Heimat war rechtswidrig. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Falle eines Gambiers entschieden. Die Behörden hätten sichergehen müssen, dass der Mann vor Verfolgung geschützt wird.
Nebenan
Homoehe für alle ist ein Pyrrhus-Sieg
04.07.2017

Als ich letzte Woche die nationale und internationale Presse verfolgte, im Hinblick auf die „revolutionäre“ Entscheidung, die da im Bundestag durchgeprügelt wurde, gewann ich stetig mehr den Eindruck, dass nur zwei Menschen auf der Welt eine Ahnung davon haben, was wirklich passiert ist. Glücklicherweise schreibt einer davon gerade diese Zeilen. Von Sven Bensmann Von Sven Bensmann
Ausspielen von Rassismen
Frauen gegen Flüchtlinge, Homosexuelle gegen Muslime
19.08.2016

Zunehmend werden verschiedene Diskriminierungen gegeneinander ausgespielt: Frauen gegen Flüchtlinge, Homosexuelle gegen Muslime. Gegen diesen Diskurs müssen Betroffene sich wehren. Von Tarek Mohamed Hassan Von Tarek Mohamed Hassan
Kein sicheres Land
Exodus Homosexueller aus Marokko
15.06.2016
Noch nie waren so viele Homosexuelle aus Marokko im Erstaufnahmezentrum für Migranten in der spanischen Nordafrika-Enklave Melilla untergebracht. Wegen der Verfolgung und Gewalt gegen sie im Maghreb-Königreich suchten sie um Asyl an. Dass sie es erhalten, ist unwahrscheinlich. Auch Deutschland würde sie gerne schnell zurückschicken. Von Jan Marot
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