Bades Meinung
Migration und die Angst davor. Erinnerungen. Von Klaus J. Bade – Teil II
15.03.2017

Im April 2017 erscheint die autobiographische Beiträge-Sammlung von Klaus J. Bade: "Migration - Flucht - Integration: Kritische Politikbegleitung von der ‚Gastarbeiterfrage’ bis zur ‚Flüchtlingskrise’. Erinnerungen und Beiträge." MiGAZIN veröffentlicht vorab einen vom Verfasser leicht überarbeiteten Auszug in zwei Teilen. Von Prof. Dr. Klaus J. Bade
Keine individuelle Entschädigung
Herero und Nama bekräftigen Schadenersatzforderungen
24.02.2017
Seit mehreren Jahren fordern Vertreter der Herero und Nama von Deutschland Entschädigungszahlungen und eine Entschuldigung für den Genozid auf dem Gebiet des heutigen Namibia. Nun konkretisierten sie ihre Forderungen nach Wiedergutmachung.
Rita Süssmuth
Vordenkerin der Migrationspolitik wird 80 Jahre alt
17.02.2017
Rita Süssmuth, ehemalige Bundesministerin und viele Jahre Präsidentin des Bundestages, wird 80. In ihrer Partei, der CDU, eckte sie oft an. Vor allem in der Migrationspolitik. Doch nicht nur hier war die Unionsfrau ihrer Zeit voraus. Von Dirk Baas
Zeitzeuge im Gespräch
Leon Weintraub: „Ich bin ein verschworener Optimist“
27.01.2017
Leon Weintraub hat zahlreiche deutsche Konzentrationslager überlebt. Zum 72. Jahrestag der Befreiung kehrt er nach Auschwitz zurück. Seine Botschaft: Das Schlimmste ist das Vergessen. Von Jonas Seufert
Darf man oder darf man nicht?
Die Internetaktion „Yolocaust“ des Künstlers Shahak Shapira polarisiert
27.01.2017
Einen Tag vor dem Holocaust-Gedenktag beendet der Künstler Shahak Shapira "Yolocaust". Das Projekt hat gezeigt: 72 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz ist die Frage, wie der NS-Opfer angemessen gedacht werden kann, immer noch aktuell. Von Elisa Makowski
Holocaust-Gedenken in der Slowakei
Eine andere Welt, die nicht vergessen werden darf
27.01.2017
Ein knappes Jahr ist es erst her, dass in der Slowakei das erste Holocaust-Museum öffnete. Zugleich feierte eine Neonazi-Partei Erfolge bei der Parlamentswahl. Überlebender Pavel Gross würde ihrem Anführer gerne einmal von seiner Zeit im KZ erzählen. Von Kilian Kirchgeßner
"Wir haben nicht ins Schema gepasst"
Schauspieler mit Down-Syndrom erinnert im Bundestag an NS-Morde
26.01.2017
Zum ersten Mal wird ein Mensch mit geistiger Behinderung vor dem Bundestag sprechen: Wenn Sebastian Urbanski bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus den Brief eines "Euthanasie"-Opfers vorliest, will er zum Nachdenken anregen. Von Lynn Osselmann
Heute vor 75 Jahren
Mit der Wannsee-Konferenz wird der Massenmord an den Juden zum historisch beispiellosen Genozid
20.01.2017
In einer Villa am Wannsee machen sich Anfang 1942 Männer Gedanken darüber, wie man am effektivsten Juden umbringen könnte. Die Konferenz ist Symbol für den staatlich geplanten, bürokratisch organisierten Genozid. Doch das Morden begann viel früher. Nils Sandrisser über eine organisierte Barbarei Von Nils Sandrisser
Holocaust-Mahnmal
Rede des AfD-Politikers Höcke löst Empörung aus
19.01.2017
"Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat." Mit diesem Satz sorgt AfD-Politiker Höcke für Empörung. Knobloch spricht von völkischer Hetze, die Staatsanwaltschaft prüft Anzeige wegen Volksverhetzung.
Vor 75 Jahren
Einigung in der Wannsee-Villa über die „Endlösung der Judenfrage“
18.01.2017
Nur ein einziges Protokoll der berüchtigten Wannsee-Konferenz 1942 ist erhalten geblieben. Eher zufällig 1947 in Berlin gefunden, ist es die schockierende Blaupause zum industriellen Massenmord an Millionen Juden im Osten Europas. Von Dirk Baas