Experten

Potenziale von Migranten stärker für Arbeitsmarkt nutzen

15.03.2015

Computer, Arbeit, Schreibtisch, Maus, Tastatur, Hand
Im Hinblick auf den Fachkräftemangel fordert die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium eine bessere Integration Einwanderern und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Migrationsforscher wiederum kritisieren den Staat. Vor allem im öffentlichen Dienst seien Migranten unterrepräsentiert.

Übrigens

Auch die deutschen Heimatvertriebenen waren anders

20.02.2015

MiGAZIN Kolumnist Dr. Fritz Goergen © privat, bearb. MiG
An die 14 Millionen Heimatvertriebenen nach 1945 erinnerte dieser Tage der Historiker Andreas Kossert: Sie waren alle Deutsche, aber für die weiter westlich wohnenden Deutschen waren sie Fremde. Als "Flüchtlingsschweine" und "Polacken" wurden sie beschimpft, als "Zigeuner" und "Gesindel". Von

Umgang mit hochqualifizierten Einwanderern

„Nein, eher können Sie als Putzfrau arbeiten, aber Ärztin geht nicht.“

09.02.2015

Während die Politik händeringend nach Lösungen für den Fachkräftemangel sucht, bleiben Potenziale von Einwanderern ungenutzt. Nicht selten aus rassistischen Gründen. Das belegt eine aktuelle Studie der Universität Duisburg-Essen.

Bildungsstudie

Schulen in Deutschland voller Hürden für Einwandererkinder

07.11.2014

Wen Einwandererkinder es in Deutschland schaffen, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch glückliche Umstände im Umfeld. Die Schulen fördern sie jedenfalls nicht, ganz im Gegenteil. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bildungsstudie.

Ohne Nachweis

„Ich kann ganz viele Sachen – aber ich weiß nicht, wie ich das nachweisen soll“

01.10.2014

Kennen Sie das? Sie haben viel gearbeitet und Erfahrungen gesammelt, können Ihre beruflichen Fähigkeiten aber nicht belegen? So geht es vielen Einwanderern. Das Forschungsprojekt "Diverse" der Karlshochschule setzt genau an diesem Problem an. Von Tabea Rueß

No Go Area Bonn?

Der Ausbruch aus dem Teufelskreis

30.05.2014

Integration kämpft oft mit einem Widerspruch: soziale Probleme müssen benannt werden. Werden sie aber benannt, besteht die Gefahr, dass Menschen mit Migrationshintergrund noch weiter ausgegrenzt werden. Der Grund ist die Angst vor gesellschaftlicher Komplexität. Von Lena von Seggern

Gaucks Rede

Ein Paradigmenwechsel?

23.05.2014

„Es gibt ein neues deutsches Wir“, erklärte der Bundespräsident Joachim Gauck am Donnerstagvormittag im Schloss Bellevue. Manche sprechen bereits von einem Paradigmenwechsel. Doch seine Rede ist wohl eher ein Ankommen in der Realität als eine bahnbrechende Revolution. Ein Kommentar von Hakan Demir. Von

Buchtipp zum Wochenende

„Die Ungehaltenen“ – Debütroman von Deniz Utlu

21.03.2014

Generationenporträt, Liebesgeschichte, Einwandererschicksal, Berlinroman, Road-Novel. Deniz Utlu erzählt pointiert und poetisch die Geschichte zweier Berliner Gastarbeiterkinder der zweiten Generation. Er hat in seinem Roman „Die Ungehaltenen“ alles richtig gemacht. Von

Der Triebtäter

Diesseits von Afrika

27.08.2013

Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Ich mache mir so meine Gedanken über die Kanzlerin: Sag noch einer, Angela Merkel sei der Inbegriff einer Politik des Wachkomas, unsere Kanzlerin und ihre Koalition seien nicht zu tiefgreifenden, oder auch nur oberflächlichen Reformen in der Lage. Denn der Prophet, so sagt der Volksmund, ist schließlich nichts wert im eigenen Lande. Von

Kılıçs kantige Ecke

Stiefkinder des deutschen Schulsystems

08.12.2010

Typisch für Deutschland in diesem Bereich ist, dass bei den Verbesserungsbemühungen nicht an die Strukturen und Ursachen rangegangen wird, sondern Zeit mit der Bekämpfung der Symptome vergeudet wird. Das ist auch der Fall beim Umgang mit der Pisa-Studie hinsichtlich der Immigrantenkinder. Von