Der Deutsche Presserat hat die umstrittene Richtlinie zur Nennung der Herkunft von Straftätern geändert. Herkunft und Religion von Straftätern sollen in Zukunft genannt werden, wenn ein begründetes öffentliches Interesse vorliegt.
Mindestes 18 Obdachlose sind 2016 in Deutschland getötet worden. Meistens waren auch die Täter wohnungslos. Doch Experten vermuten, dass häufig rechte Motive hinter den Taten stehen und werfen der Bundesregierung Nachlässigkeit vor.
Brüssels gescheiterte Integrationspolitik kam nach den Terroranschlägen im vergangenen März zu trauriger Berühmtheit. Heute, ein Jahr nach dem Schock, beobachtet unsere Autorin, wie viele Probleme weiterhin im System verankert sind. Von Nadja Leoni Nolting
Wer den Nationalsozialismus kennt, muss sich jeden Nazi-Vergleich im Schlagabtausch aktueller politischer Auseinandersetzungen verbieten. Wir Deutsch-Türken leben in diesem Land. Wir sind damit Teil dieser Geschichte. Von Murat Kayman Von Murat Kayman
Bürokratische Hürden machen Demenz in Familien mit Migrationshintergrund zu einer besonders großen Herausforderung. Meistens übernehmen Familienangehörigen die Pflege. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie.
Seit sechs Jahren herrscht Krieg in Syrien. Mit immer neuen Superlativen beschreiben UN und Hilfswerke das Leid der Bevölkerung. Eine Lösung ist weiter nicht in Sicht.
Die Entscheidung des EuGH über die Kündigung zweier Kopftuchträgerinnen werden allseits als „Kopftuch-Urteile“ bezeichnet. Dabei entfalten sie eine über die Betroffenheit von muslimischen Frauen hinausreichende Wirkung. Von Murat Kayman
Hüben Religionsvertreter, Menschenrechtler und eine staatliche Antidiskriminierungsstelle - drüben Arbeitgeber und ein CSU-Politiker: Die Kopftuch-Urteile des Europäischen Gerichtshofs stoßen auf ein geteiltes Echo.
Die IG Metall ist die größte Migrantenorganisationen in Deutschland. Fast eine halbe Million Menschen mit Migrationshintergrund sind hier organisiert. Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele von ihnen im Arbeitsleben stark engagiert sind.
Der Bundesrat hat das Gesetz zur Einstufung der Maghreb-Staaten als sicher scheitern lassen. Unionspolitiker kritisieren die Ablehnung der Grünen. Ob nun der Vermittlungsausschuss angerufen wird, um nochmals zu verhandeln, ist noch offen.