Aktuell
Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:„Vereinfachtes“ Verfahren
Rund 7.600 Visa für Erdbebenopfer aus der Türkei und Syrien
03.04.2023
Zwei Monate nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien hat Deutschland mehr als 7.600 Visa für Betroffene ausgestellt. Ein vereinfachtes Verfahren soll Erdbebenopfern mit Familie in Deutschland die vorübergehende Einreise ermöglichen. Das Verfahren steht als zu bürokratisch in der Kritik.
Von Syrien ins Ländle
Dorf wählt Geflüchteten zum Bürgermeister
03.04.2023
2015 floh er aus Syrien, nun wird er Rathauschef in Ostelsheim: Ryyan Alshebl möchte das schwäbische Dorf voranbringen. An Ideen mangelt es ihm nicht. Viele Bewohner finden das gut. Nach der Wahl gab es jedoch auch Hass im Internet. Von Pascal Eichner
Ukrainer größte Gruppe
Knapp 166.000 Ausländer leben in Thüringen
03.04.2023
Die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist in Thüringen sprunghaft angestiegen. Hauptgrund ist die Fluchtbewegung von Ukrainern. Inzwischen sind sie die größte Gruppe der in Thüringen lebenden Ausländer.
„Es ist Rassismus“
Prozess nach Angriff auf Dilan in Tram
03.04.2023
Sechs Erwachsene sollen eine Jugendliche rassistisch beleidigt und attackiert haben. In einem emotionalen Video hat sich die Schülerin später an die Öffentlichkeit gewandt. Nun folgt der Prozess.
Verwüstet, versucht, vertrieben
Der deutsche Deal mit der schmutzigen Kohle aus Kolumbien
03.04.2023
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine importiert Deutschland deutlich mehr Steinkohle aus Kolumbien. Die Ureinwohner der Abbauregion werden vertrieben, ihr Gebiet verwüstet und verseucht. Die Bundesregierung scheint das wenig zu stören. Von Susann Kreutzmann
Systematische Gewalt
Europarat kritisiert Misshandlung von Geflüchteten an EU-Grenzen
02.04.2023
Das Anti-Folter-Komitee des Europarats fordert ein Ende der zunehmenden „unmenschlichen und erniedrigenden Behandlungen“ von Schutzsuchenden an den EU-Grenzen. Illegale Pushbacks müssten aufhören. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty sieht System hinter der Gewalt.
Menschenrechtsinstitut übt Kritik
Baerbock setzt Aufnahme von Afghanen aus
02.04.2023
Nach Missbrauchsvorwürfen hat Außenministerin Baerbock das Aufnahmeverfahren für Afghanistan ausgesetzt. Das Deutsche Institut für Menschenrechte übt Kritik. Die Aufnahme von schutzbedürftigen Afghanen dürfe nicht verhindert werden.
Nazis in Amtsstuben
Bund will Extremisten schneller aus öffentlichem Dienst entfernen
02.04.2023
Polizisten mit rechtsextremen Einstellungen, AfD-Wähler in Amtsstuben – Eine Gesetzesänderung soll helfen, Beamte mit extremistischen Einstellungen schneller aus dem Dienst zu entfernen. Die Länderkammer begrüßt den Vorstoß, Hessens Innenminister Beuth zweifelt das Vorhaben an.
Sachsen
Opferberatung sieht Zunahme rechter Gewalt
02.04.2023
Körperverletzungen und Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte – Sachsen kommt nicht aus den Schlagzeilen. Das spiegelt sich jetzt auch in den Zahlen der Opferberatung RAA wider. Danach wurden im vergangenen Jahr 205 Übergriffe gezählt. Das ist mehr als im Jahr zuvor.
Image-Politur
Welcome Center sollen ausländische Arbeitskräfte anlocken
02.04.2023
Eine Lücke von mehreren Hunderttausend Arbeitskräften droht dem Norden im nächsten Jahrzehnt. Dem will Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther verstärkt mit Zuwanderung begegnen – mit weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung und Willkommenskultur.