Nach der jüngsten Bootskatastrophe mit mehr als 800 toten Flüchtlingen geht die Diskussion über mögliche Maßnahmen weiter. Debattiert wird über eine mögliche Ausweitung der Seenotrettung, die Verfolgung von Schleppern, legale Einreisemöglichkeiten für Flüchtlinge sowie über Aufnahmezentren in Nordafrika.
Die Geschichte der Gastarbeiter und ihr Weg bis in die Gegenwart wurden schon mehrfach erzählt, allerdings selten von denen, die heute einen sogenannten Migrationshintergrund haben. Cihan Süğür macht den Auftakt der neuen Kolumne "Manifest der Vielfalt" im MiGAZIN. Von Cihan Süğür
Weltweit lernen aktuell rund 15,4 Millionen Menschen Deutsch. Damit ist die Zahl der Deutschlerner erstmals seit 15 Jahren wieder gestiegen. Das geht aus einer Erhebung des Auswärtigen Amtes hervor.
Wir brauchen neue Antworten auf die grausamen Tode, die die Menschen im Mittelmeer gestorben sind! Die Welt erwartet zu Recht neue Lösungen. Die monotone und unvorbereitete Politik ist nicht hinnehmbar. Von Josip Juratovic Von Josip Juratovic
In Thüringen wird ein zweiter Untersuchungsausschuss die erfolglose Fahndung nach dem NSU fortsetzen. Das Gremium wird sich heute konstitutieren. Der erste Ausschuss hatte den Behörden ein Versagen auf ganzer Linie bescheinigt.
Als der erste Bootsunglück mit 400 toten Flüchtlingen bekannt wurde - mehr als Lampedusa, gab es kaum Empörung. Erst nach dem zweiten Unglück mit weiteren mehreren Hundert Toten konnten wir uns aufrappeln. Ich will nicht wissen, wie sich das weiterentwickelt. Von Birol Kocaman
Die Zahl der Einbürgerungen waren in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr so hoch wie 2003 nicht mehr. Laut Integrationsministerin Öney zeigen die Maßnahmen zur Erleichterung von Einbürgerungen Wirkung.
Das beherrschende Gefühl unserer Zeit scheint die Ohnmacht zu sein. Jedermann scheint geradezu davon besessen zu sein, ja doch nichts ändern zu können und gewissen Autoritäten ausgeliefert zu sein: Der Regierung, den Medien oder anderen. Von Sven Bensmann
Die neuen Studienzentren für islamische Theologie an deutschen Universitäten bilden künftige Imame aus. Dort wird Theorie gelehrt, der Praxisalltag in Moscheen kennen sie aber nicht. Das bietet ihnen Ditib während der Semesterferien an. Ein Besuch. Von Andreas Gorzewski
Sechs Nazis hatten sich in Dortmund mit einheitlichen T-Shirts als "Stadtschutz" aufgespielt - als Antwort auf die "Scharia-Polizei" in Wuppertal. Das Amtsgericht Dortmund hat die Anklagege gegen die Nazis jetzt zurückgewiesen. Das Verfahren gegen die "Scharia-Polizisten" läuft noch.