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Sophia Hiss

Sophia Hiss ist Studentin der Islamwissenschaft und Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Sie ist sich ihrer privilegierten Position in dieser Welt bewusst und möchte diese gerne als Ressource nutzen, um sich für ein offenes und gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen in unserer Gesellschaft einsetzen. Dazu engagiert sie sich sowohl innerhalb der Universität, als auch in ihrer Freizeit in verschiedenen Organisationen (Bahnhofsmission, Helferkreis Eschbach) und in weiteren universitären Projekten (Fachschaft, INTEGRA). Sie ist seit 2020 Stipendiatin des Cusanuswerks und arbeitet an der Universität als studentische Hilfskraft im Forschungsprojekt „The Global Qur’an“. Zentral für ihr Studium ist ihr Interesse an außereuropäischen Sprachen (Arabisch und Türkisch) und Politik des „Nahen- und Mittleren Ostens“, sowie die Auseinandersetzung mit Postkolonialismus und Rassismus in der Gesellschaft. Sie hat eine große Leidenschaft fürs Schreiben und Recherchieren und sie reist gerne durch die Weltgeschichte. Gelegentlich schreibt sie auch auf Twitter.

Gutachten zu AfD-Stiftung

Ausschluss von staatlichen Geldern zulässig und geboten

13.06.2022

Neues Rechtsgutachten sieht in der Förderung der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung einen Widerspruch zu der an Grund- und Menschenrechten ausgerichteten politischen Bildung in Deutschland. Der Ausschluss von staatlichen Geldern sei nicht nur zulässig, sondern auch geboten.

N-Wort „nicht beleidigend“

Wie sächsische Richter ihrer Gesinnung Geltung verschaffen

24.05.2022

Richter mit rechter Gesinnung sprechen Urteile, die mehr rechts als rechtens sind. Das zeigt ein jetzt bekannt gewordenes Urteil eines sächsischen Richters. Er meint, das N-Wort sei nicht beleidigend.

Postkolonialismus

Europapark baut Attraktion um: Ein paar Gedanken

04.11.2021

Ich studiere Islamwissenschaft und Ethnologie und habe ein Problem angesprochen: Rassismus im Kontext unserer Kolonialgeschichte. Was folgte, hätte ich nicht für möglich gehalten.