Wohnsitzauflage
Schlagwort Wohnsitzauflage in chronologischer Reihenfolge:Studie
16.03.2018
Bereits sieben Bundesländer nutzen eine Wohnsitzauflage für Asylbewerber. Ob diese Maßnahme tatsächlich nützt, ist streitig. In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler jetzt die Auswirkungen der Wohnsitzauflage untersucht.
Rheinland-Pfalz
01.03.2018
Hoher Wohnungsleerstand und niedrige Mieten haben viele Flüchtlingsfamilien nach Pirmasens gezogen. Jetzt haben kommunale Spitzenverbände und das Integrationsministerium eine Zuzugssperre für die Stadt angekündigt.
Schärferes Abschieberecht
06.06.2017
Der Bundesrat hat das Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht durchgewunken. Es sieht eine Erweiterung der Abschiebehaft vor sowie eine auf den jeweiligen Bezirk beschränkte Residenzpflicht für Asylbewerber.
Studie
20.04.2017
Alan Cheikho, Arabischlehrer aus Syrien, sucht schon seit Monaten erfolglos eine Wohnung. Er ist kein Einzelfall, wie eine Studie belegt. Neben allgemeinem Wohnungsmangel und bürokratischen Hürden gibt es Diskriminierung. Von Sophie Elmenthaler
"Heilloses Chaos"
21.02.2017
Die umstrittene Wohnsitzauflage für Flüchtling sorgt nach Darstellung von Sozialverbänden für Chaos. Bürokratische Hürden und mangelnde Rücksichtnahme auf Arbeitsmarkt, familiäre Beziehungen und Wohnraum verhinderten die Integration der Menschen. Von Dirk Baas
Ab Dezember
24.11.2016
Die umstrittene Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge tritt in Nordrhein-Westfalen ab dem 1. Dezember in Kraft. Mit dieser Auflage kann das Land anerkannten Flüchtlingen einen festen Wohnsitz zuweisen.
Studie
23.11.2016
Durch die Wohnsitzauflage soll die Integration von Asylbewerbern gefördert werden. Eine gleichmäßige Verteilung allein bedeutet einer aktuellen Studie zufolge jedoch noch nicht, dass Integration auch tatsächlich gelingt.
Sechs Länder dagegen
22.11.2016
Die umstrittene Wohnsitzauflage wurde bislang nur in zwei Bundesländern umgesetzt. Drei Bundesländer planen die Einführung, sechs haben sich bereits dagegen entschieden.
Per Erlass
22.09.2016
In Niedersachsen wird es die umstrittene Wohnsitzauflage für Flüchtlinge mit anerkanntem Asylanspruch nicht geben. Auch Rheinland-Pfalz lehnt die Wohnsitzauflage ab.
Nordrhein-Westfalen
19.09.2016
Ab Dezember sollen anerkannte Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sich nicht mehr frei aussuchen können, wo sie leben wollen. Das wird das Land übernehmen und sie einem konkreten Wohnort zuweisen. Die entsprechende Regelung wurde von der Landesregierung beschlossen.