Nach dem Mord an einer Freiburger Studentin steht ein afghanischer Flüchtling unter Verdacht. AfD-Anhänger sehen die junge Frau als "Opfer der Willkommenskultur". Die Bundesregierung ist über solche Äußerungen alarmiert. An anderer Stelle steht die Tagesschau in Kritik, zu Unrecht meinen Medienexperten.
In den USA und in Europa erhalten Populisten immer mehr Zulauf. Eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung ging der Frage nach, was Menschen zu Parteien treibt, die eine komplexe Welt mit einfachen Antworten erklären wollen.
Liebe besorgte Bürgerin. Eigentlich habe ich keine Zeit, Dir zu schreiben, aber ich habe heute Geburtstag – und kann somit den Tag etwas lockerer angehen. Ich bin nun 36 Jahre alt und kein bisschen stolz darauf, geschweige denn glücklich. Von Martin Gommel
...der 9. November 2016... in den USA. Ein weiteres deutliches Zeichen unserer Zeit, dass Angst und Wut in unseren Gesellschaften auf dem Vormarsch sind. Allerdings auf demokratische Art und Weise. Von John Kannamkulam Von John Kannamkulam
Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA schockiert viele Europäer. Beifall bekommt er dagegen aus dem Lager europäischer Rechtspopulisten. Gerade diese Parteien könnte das Ergebnis der US-Wahl stärken, warnen Experten.
Ein neues Bildungszentrum in Minden soll über die Kultur der Sinti und Roma informieren und Vorurteile abbauen. Diese seien noch weit verbreitet, beklagte der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, bei der Eröffnung.
Endlich scheint rassistische Gewalt bei den Strafverfolgungsbehörden angekommen zu sein. Und, mal wieder, war das einzige, was es dazu brauchte, ein toter Polizist. Gott bewahre, dass mal ein toter Türke dazu reichen könnte. Von Sven Bensmann
Hach, was war das doch wieder für eine Woche: Das sogenannte „rechte Lager“ erleidet gerade einen regelrechten Lagerkoller. Und je rechter der Berliner wählt, desto linker seine Regierung. Von Sven Bensmann Von Sven Bensmann
Der Fremdenhass gefährdet nach Überzeugung des Bielefelder Soziologen Andreas Zick den Frieden im Osten. Der Konfliktforscher verlangt ein Umdenken in der Politik. Fremdenfeindlichkeit werde in den neuen Bundesländern aus Imagegründen heruntergespielt und ignoriert.
AfD und "Pegida" bestimmen zu sehr den politischen Diskurs. Das findet zumindest die "Initiative Offene Gesellschaft". Sie will der Mehrheit von 80 Prozent, die hinter Verfassung und demokratischen Werten stehen, eine stärkere Stimme verleihen. Von Corinna Buschow Von Corinna Buschow