Das Dorf Cedeño an der Pazifikküste von Honduras steht stellvertretend für viele Regionen der Erde: Menschen, die dort leben, tragen kaum zur Klimakrise bei, sind aber stark betroffen. Ihr Lebensraum versinkt wegen des Klimawandels im Meer. Von Lisa Kuner
Finanzminister Lindner hat eine Debatte über Kindergrundsicherung angestoßen: Ist es wichtig, welche Nationalität ein Kind hat, das in Deutschland staatliche Unterstützung erhält? Ein Faktencheck. Von Ulrike von Leszczynski
Nur weil kein Geld für Bedürftige da ist, heißt das ja nicht, dass kein Geld für Großverdiener da ist. Richtig: Es geht um Kindergrundsicherung - und um Christian Lindner, der sogar niemanden kennt, der jemanden kennt, der arm ist. Von Sven Bensmann
Die Koalition ist zurück im Streitmodus. Finanzminister Lindner hat zur Kindergrundsicherung inhaltliche Anmerkungen: Von Kinderarmut seien vor allem „nicht ursprünglich deutsche“ Familien betroffen. Im Netz werden ihm Verbreitung von Fake-News und Rassismus vorgeworfen.
Die Bilder von der Rückkehr der Taliban in die afghanische Hauptstadt Kabul im August 2021 gingen um die Welt. Zwei Jahre später gibt es kaum noch Aufmerksamkeit und zu wenig Hilfe für die Menschen vor Ort, beklagen Hilfsorganisationen.
Eigentlich wollte die Weltgemeinschaft den Hunger bis 2030 besiegen. Doch seit Jahren steigt die Zahl der Menschen, die nicht genug zu essen haben. Dass die Bundesregierung nun bei der Entwicklungshilfe kürzen will, setzt ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel, sagt der Direktor der Denkfabrik „Centre for Humanitarian Action“ (CHA), Ralf Südhoff, im Gespräch. Von Moritz Elliesen
Die Zahl der Kinder im Bürgergeld liegt konstant bei zwei Millionen. Allerdings hat der Anteil der ausländischen Kinder deutlich zugenommen, der der deutschen Kinder abgenommen. Grund dafür ist die Einwanderung aus der Ukraine und anderen Ländern.
Russland sperrt sich gegen eine Verlängerung des Abkommens zur Ausfuhr von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer. Das Ende der Initiative hat schwere Konsequenzen - für ärmere Länder und für die Welt.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Hungernden 2022 nach Angaben der Vereinten Nationen zwar leicht gesunken. Doch noch immer haben etwa 735 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Zum Vergleich: 45 Millionen Kinder sind mangelernährt, 37 Millionen sind übergewichtig.
Mit einem solidarischen Finanzsystem wollen etwa 100 Staaten sowie Organisationen den Kampf gegen Armut und den Klimawandel vorantreiben. Dazu beraten sie in Paris. Verbindliche Entscheidungen wird es bei dem Gipfel aber wohl nicht geben.