Viele Migranten wollen in die EU - aber nicht in jedes beliebige Land. Denn die Unterbringung zum Beispiel in Griechenland galt lange als schlimm. Daher will die EU-Kommission Unterschiede bei der Aufnahme einebnen. Die Pläne stoßen auf Kritik.
Mit Razzien in 14 Bundesländern wollte das Bundeskriminalamt am Mittwoch zeigen, dass auch Hass in Worten Konsequenzen hat. Festnahmen gab es keine. Die Ermittler müssen nun Computer und Smartphones mutmaßlicher Hetzer nach Strafbarem durchsuchen.
Die Minister Schwesig und de Maizière präsentieren erstmals eine gemeinsame Strategie, um gegen Rechts- wie Linksextremismus und gegen "Islamismus" vorzugehen. Für das Dauerproblem der zeitlich befristeten Projektförderung scheint auch eine Lösung in Sichtweite zu sein. Von Corinna Buschow
Die Zahl ausländischer Studenten steigt in Deutschland weiter an. Inzwischen machen Ausländer rund 12 Prozent aller Studenten in Deutschland aus. Die meisten kommen aus China, Indien und Russland.
In Deutschland gibt es einer Umfrage zufolge 45.000 Kirchen und 2.750 Moscheen. Bisher gab es über die Anzahl der Moscheen in Deutschland keine Angaben.
27 Jahre meines Lebens dachte ich, ich sei weiß. Ein persönlicher Text darüber wie ich gelernt habe mich davon zu verabschieden, als was ich mich stattdessen sehe sowie Erfahrungen mit Alltagsrassismus. Von Aria Wojciechowski Von Aria Wojciechowski
Europäer sorgen sich, dass durch Flüchtlinge die Terrorgefahr wächst. Allerdings ist die Angst dort am größten, wo die wenigsten Flüchtlinge aufgenommen werden. Vorbehalte gegenüber Roma und Muslimen ist ebenfalls groß.
Die Europäische Union hat die Asylverfahren für Flüchtlinge an die EU-Außengrenzen verlagert. Dort müssten die rechtlichen Mindeststandards eingehalten werden, fordern europäische Anwaltvereinigungen - und starten eine eigene Rechtsberatung.
Systematische Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsunterkünften kann die Evangelische Kirche nicht bestätigen. Eine informelle Umfrage habe lediglich Einzelfälle zutage gebracht. Eine Studie einer konservativen Allianz hatte Gegenteiliges behauptet und für Empörung gesorgt.
Im Schweizer Kanton Tessin ist seit Juli die Vollverschleierung verboten, Religionsvertreter und Hotelbesitzer protestieren. Eine Initiative sammelt Unterschriften, um das Verbot im ganzen Land durchzusetzen. Von Von Jan Dirk Herbermann