Unterernährung, Infektionen, unmenschliche Zustände. So beschreibt eine UN-Untersuchungskommission ein überfülltes Flüchtlingslager in Syrien. Mindestens 390 Kinder seien dort bereits gestorben – vermeidbar.
Klar war, diese "Fridays for Future"-Demonstration wird groß. Hunderttausende Menschen demonstrierten in ganz Deutschland für mehr Klimaschutz. Die Regierung brachte ein Klimapaket auf den Weg. Migrationsexperten zufrieden.
Das Jahr 2030 entwickelt sich zu einer entscheidenden Wegmarke: Werden bis dahin die Erderwärmung gebremst, Hunger und extreme Armut beseitigt sein? Von Mey Dudin
Aufrufe zum Klimastreik haben auch in Afrika Resonanz gefunden, wo viele Menschen von Dürren und Zyklonen bedroht sind: Tausende zumeist junge Leute gingen zwischen Tunis und Kapstadt auf die Straße, um wirksamen Klimaschutz einzufordern.
In diesem Jahr kamen bisher deutlich weniger Menschen über das Mittelmeer als im gleichen Zeitraum 2018. Auch die Zahl der Todesfälle sank. Trotzdem verweigern Malta und Italien Rettungsschiffen regelmäßig die Einfahrt.
CDU will Rechtsextremismus und Antisemitismus konsequenter bekämpfen. Konkrete Maßnahmen sind auch für Schulen vorgesehen. Zuvor hatte Zentralrat-Präsident Josef Schuster in Bezug auf Antisemitismus einen "politischen Klimawandel" gefordert.
Bundesinnenminister Seehofer verteidigt seinen Vorschlag, ein Viertel der aus Seenot geretteten Flüchtlinge aufzunehmen. Derweil werben Bundespräsident Steinmeier und sein italienischer Amtskollege Mattarella für eine EU-Lösung. Am Montag treffen sich EU-Innenminister.
Flüchtlinge nehmen teilweise deutliche Unterschiede zwischen ihren Herkunftskulturen und der hiesigen Kultur wahr. Mit einigen Unterschieden können die Meisten gut umgehen: Freiheit und Gleichberechtigung von Mann und Frau. Befremdlich ist ihnen der hiesige Umgang mit älteren Menschen.
Die Interkulturelle Woche ist auch nach 44. Jahren hochaktuell und vermutlich erforderlicher denn je: In Deutschland und Europa sinkt die Hemmschwelle für Rassismus in Worten und Taten. Ein Gastbeitrag von Friederike Ekol Von Friederike Ekol
Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke soll auch versucht haben, einen irakischen Asylbewerber zu ermorden. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.