Aktuell
Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:Rechtsextremismus
24.11.2020
Zahlreiche Organisationen fordern die Bundesregierung auf, das Engagement gegen Rechtsextremismus gesetzlich abzusichern. Die aktuelle Förderstruktur sei "sehr demotivierend". Hintergrund ist die für Mittwoch geplante Regierungssitzung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus.
Bericht
24.11.2020
In den vergangenen zehn Jahren wurden mehr als 93.000 Kinder in bewaffneten Konflikten getötet oder verstümmelt. Weltweit wachsen über 400 Millionen Kinder in Konfliktregionen auf. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor.
Aufarbeitung
24.11.2020
Auch 75 Jahre nach Beginn der Nürnberger Prozesse ermitteln Staatsanwälte wegen NS-Verbrechen. Trotz der lange zurückliegenden Zeit rechnet die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen damit, dass es noch weitere Fälle geben wird. Behörde rechnet mit weiteren Verfahren.
„NSU 2.0“
23.11.2020
Seit über zwei Jahren fahndet die Polizei nach den anonymen „NSU 2.0“-Drohschreibern an die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız. Ohne Erfolg. Private Informationen waren von Polizeicomputern abgerufen worden. Jetzt hat die Juristin selbst eine Belohnung ausgesetzt.
Bedrängen von Abgeordneten
23.11.2020
Politiker aller übrigen Parteien beklagen eine Radikalisierung der AfD. Einige bringen ein Verbotsverfahren ins Spiel. Andere warnen vor den hohen gesetzlichen Hürden und zu viel Aufmerksamkeit für die Partei.
Brasilien
23.11.2020
Die Bilder aus Brasilien erinnern an den Mord an Georg Floyd in den USA. Der Fall des getöteten João Alberto Silveira Freitas löst in Brasilien mehrere Proteste aus - mit handfesten Auseinandersetzungen mit der Polizei.
US-Truppen-Abzug
23.11.2020
Afghanistan ist noch weit vom Frieden entfernt. Ein schneller Abzug ausländischer Truppen könnte die Lage destabilisieren und den Taliban in die Hände spielen. Dennoch will US-Präsident Trump Fakten schaffen. Zugleich nehmen Armut und Hunger zu. Hilfswerke fordern Abschiebestopp in das Land.
„Überfälliger Schritt“
20.11.2020
100 Jahre nach dem formalen Ende des Kolonialismus fordern die Grünen Aufarbeitung der Geschichte – samt Verbrechen und Entschuldigung. CDU will mehr Forschung und verweist auf die Komplexität.
Studie
20.11.2020
Die Schere zwischen Arm und Reich wird in der Corona-Pandemie größer. Betroffen sind insbesondere Migranten. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Die Autoren fordern unter anderem bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse.
Vor 75 Jahren
20.11.2020
Es ging um Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess standen vor 75 Jahren 24 ranghohe Vertreter des NS-Staats vor Gericht. Der Nürnberger Jude und frühere US-Soldat Ernest Lorch transportierte die Gefangenen.
Von Thomas Tjiang