Aktuell
Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:Gericht war Überlastet
12.05.2021
Die 2010 in Dresden gegründete rechtsextreme Hooligan-Gruppe „Faust des Ostens“ hat vor etlichen Jahren in den Fußballstadien für Randale gesorgt. Erst jetzt standen drei Mitglieder vor Gericht. Sie kommen mit milden Strafen davon - wegen Verschleppung des Verfahrens aufgrund einer Überbelastung der Strafgerichte.
Union blockiert
12.05.2021
Der Begriff „Rasse“ bleibt vorerst weiter im Grundgesetz. Einer Streichung hat das Bundeskabinett nicht zugestimmt - die Unionsfraktion blockiert. Justizministerin glaubt nicht mehr an eine Änderung in der laufenden Legislaturperiode, Familienministerin bleibt optimistisch.
Reiche impfen, Arme nicht
12.05.2021
Durch die Corona-Pandemie seien weltweit die Menschenrechte unter Druck geraten, auch die globale Ungleichheit werde stärker, beklagen Menschenrechtsorganisationen. Sie fordern einen Kompass für künftige Krisen.
Steinmeier zum Ramadan
12.05.2021
Bundespräsident Steinmeier wünscht Muslimen ein gutes Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Er bittet um Disziplin und Verständnis, dass das Ramadan-Fest erneut im kleinsten Kreis gefeiert werden kann. Bald sollten größere Feste möglich sein. Muslime weisen auf Hygiene-Regeln hin.
Fastenbrechen per Zoom
12.05.2021
Dass auch in diesem Jahr Einschränkungen während des Ramadans gelten, war für viele Muslime in der indischen Stadt Mumbai zunächst schwierig. Doch der befürchtete Versorgungsengpass ist ausgeblieben. Fasten gebrochen wird also - auch per Zoom.
Von Natalie MayrothBerlin
11.05.2021
In Berlin sind binnen eines Jahres 287 Beschwerden gegen Behörden eingegangen – die meisten aus „rassistischen Zuschreibungen“. Vor Gericht ist noch kein Fall gelandet.
„Judenpresse“
11.05.2021
„Judenpresse“, und „Judenpack“ reichten der Staatsanwaltschaft Braunschweig nicht aus, um Ermittlungen einzuleiten. Nach scharfer Kritik hat die Generalstaatsanwaltschaft die Entscheidung jetzt geändert. Es wird wegen Volksverhetzung und Beleidigung ermittelt.
Gespräch mit Hetty Berg
11.05.2021
Vor einem Jahr – in der Corona-Krise- übernahm die Kulturhistorikerin Hetty Berg die Leitung des Jüdischen Museums Berlin. Sie folgte auf den angesehenen Judaisten Peter Schäfer, der das Amt nach massiver Kritik an der Politik des Hauses vorzeitig verließ. Im Gespräch erklärt die Niederländerin, wie es ist, ein Museum durch Pandemiezeiten zu führen und das Haus wieder zu konsolidieren.
Von Markus GeilerVerwaltungsgericht Berlin
11.05.2021
Auf dem Internetportal des Bundesinnenministeriums findet sich ein Artikel über die bundesweiten politischen Stiftungen – nur die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung ist dort nicht erwähnt. Sie fühlte sich ungleich behandelt und klagte. Ohne Erfolg.
Nazi-Tattoos und Kopftuchverbot
10.05.2021
Weitgehend unbeachtet hat der Bundestag ein Gesetz mit Vorschriften für das Äußere von Beamten verabschiedet. Es geht um Tattoos, aber auch um religiöse Kleidungsstücke. Protest regte sich zu spät. Inzwischen hat auch der Bundesrat zugestimmt.