Eine Obergrenze für bestimmte Schüler, verpflichtende Sprachkurse für Eltern und ein Verbot von Gesichtsverschleierung: Italiens Regierung greift tief in den Schulalltag ein. Gewerkschaften und Schulleitungen äußern Zweifel an der praktischen Umsetzung.
Mit 13 zu sechs Stimmen lehnt der Stadtrat in Heidenau die weitere Verlegungen von Stolpersteinen ab. Angestoßen wurde die Abstimmung von der CDU und AfD. Die Kritik ist scharf. Schon 2015 machte die Stadt bundesweit Schlagzeilen – damals ging es um eine Flüchtlingsunterkunft.
Seit fünf Jahren dürfen Mädchen nach der sechsten Klasse keine reguläre Schule mehr besuchen. Einige lernen dennoch weiter – in versteckten Einrichtungen oder online, oft unter schwierigen Bedingungen. Wie läuft das ab? Von Mathis Richtmann
Fast jedes achte Unternehmen verzichtet trotz Bedarfs auf ausländische Fachkräfte. Viele Firmen beklagen lange Verfahren für Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse. Die KfW fordert weniger Hürden.
Nach dem Wahlerfolg der Linken erheben jüdische Vertreter schwere Vorwürfe gegen die Partei. Diese weist sie zurück. Im Zentrum steht eine schwierige Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus? Von Verena Schmitt-Roschmann
Ayana verbrachte fast ihr gesamtes Leben in den USA. Dann wurde sie gefesselt nach Kamerun gebracht. Nun lebt sie dort ohne klare Perspektive – und in einem fremden Land. Ihr Fall steht exemplarisch für eine hochumstrittene Abschiebepraxis.
Nach mehreren Wahlniederlagen sucht die Union nach Ursachen. Politologe Thomas Biebricher sieht neben der Unzufriedenheit mit der Bundesregierung auch die Übernahme von AfD-Positionen und Kulturkampfthemen als einen Faktor. Von Nils Sandrisser
Ein Jugendlicher klammert sich mehr als 100 Kilometer unter einen fahrenden Bus, um von Ceuta aufs spanische Festland zu gelangen. Seine Flucht wirft eine unbequeme Frage über die Migrationsdebatte auf, die menschliche Not allzu schnell für erledigt erklärt.
Wer jung, erwerbsfähig und familiär angebunden ist, kann sich nach Auffassung des Hessischen Verfassungsgerichtshofs nicht allein auf die schwierigen humanitären Verhältnisse in Afghanistan berufen. Auch die Taliban-Herrschaft ändere daran nichts.
Die USA haben die Aufnahme von Geflüchteten stark eingeschränkt. Für 2027 sollen dennoch bis zu 17.500 Menschen aufgenommen werden – überwiegend weiße Afrikaaner aus Südafrika. Als Grund nennt Washington Diskriminierung der weißen Minderheit.