Die Abschwächung von Regelungen zum Schutz von Arbeitern in weltweiten Lieferketten ist so gut wie beschlossen. Menschenrechtsorganisationen rechnen damit, dass bislang erreichte Verbesserungen damit wieder zunichte gemacht werden.
Es klingt wie eine bizarre Mischung aus Dating-Chat und Terrorfantasie: Ein 28-jähriger Syrer erklärt vor Gericht, seine Radikalisierung habe weniger mit Politik zu tun gehabt – sondern mit einer Ehekrise und Frauen im Internet, die auf „IS-Kämpfer“ standen. Er habe nur imponieren wollen.
Die Polizei in Nürnberg hat Betrug bei Deutsch- und Einbürgerungstests aufgedeckt. Der Hauptverdächtige soll als Vermittler deutschsprachige Personen in Prüfungen geschickt haben. Sie sollen gegen Geld gefälschte Deutschprüfungen für andere abgelegt haben.
Afrikas Krisen sind selten in den Schlagzeilen – obwohl die Lage dramatisch ist. Im Südsudan treiben neue Kämpfe Hunderttausende in Hunger und Durst, im Sudan kehren Millionen in zerstörte Regionen zurück.
Für viele Menschen in Deutschland ist Iran weit weg, andere fühlen sich mit dem Land eng verbunden. Zahlreiche Organisationen und politische Persönlichkeiten versammeln sich in der Hauptstadt. Etliche bangen um Angehörige.
Ein Beitrag auf Trumps Social-Media-Account zeigt eine rassistische Darstellung der Obamas – Barack und Michelle als Affen. Das führt zu heftiger Kritik. Trump löscht den Post wieder, will sich aber nicht entschuldigen. Es ist nicht sein erster rassistischer Vorfall. Von Anna Ringle, Franziska Spiecker und Jörg Vogelsänger
204 Straftaten in nur drei Monaten – und das ist wohl nicht einmal alles. Attacken auf Geflüchtete, darunter auch Kinder, gehören vielerorts zur bitteren Normalität. Die Linke fordert Schutz.
Deutsch lernen – nur noch für „Erwünschte“? Die Bundesregierung will Integrationskurse offenbar stärker nach „Bleibeperspektive“ sortieren und verweist auf Sparzwang. Träger schlagen Alarm.
Im Jahr 2021 kommt es im Ärmelkanal zu einem Bootsunglück, viele Geflüchtete sterben. Eine Kommission spricht Jahre später von erheblichen Versäumnissen britischer und französischer Behörden. Viele Menschen hätten gerettet werden können.
156 Asylsuchende im Januar – so wenige wie seit 14 Jahren nicht. Doch während die Politik sinkende Asylzahlen als Rezept gegen die AfD verkauft, bleibt deren Zuspruch stabil hoch: 39 Prozent in Sachsen-Anhalt. Flüchtlingspolitik auf dem Holzweg?