Juli 2026

Beiträge aus Juli 2026 in chronologischer Reihenfolge:

Warnung vor Generalverdacht

Muslime verurteilen Angriff auf Berliner CSD

27.07.2026

Berlin, Menschen, Trauer, Hass, CSD, Christopher Street Day, Anschlag, Islamismus
Nach dem tödlichen Angriff in Berlin rufen muslimische Organisationen zu Besonnenheit auf. Sie verurteilen die Tat und mahnen, Muslime nicht pauschal verantwortlich zu machen.

Nebenan

Ungelernte Arbeitsmigration

27.07.2026

Sven Bensmann, Migazin, Kolumne, Bensmann, Sven
Die Simpsons liefern das passende Bild: Friedrich Merz als Burns, Carsten Linnemann als treuer Smithers. Der viel beschworene Fachkräftemangel hat offenbar auch die Union erreicht. Von

Drei Mechanismen

CSD-Anschlag verschiebt politische Debatte – und AfD profitiert

27.07.2026

Menschen, Rassismus, Trauer, Christopher Street Day, CSD, Anschlag, Kundgebung, Islamismus
Studien und Analysen zeigen, dass Terroranschläge Wahlverhalten verändern können. Besonders rechte Parteien profitieren demnach von Angst, verschärften Migrationsdebatten und einer zunehmend aggressiven politischen Stimmung im Land. Von

Schutzlücke

Die Genfer Konvention lässt Millionen Geflüchtete außen vor

27.07.2026

Flucht, Menschen, Afrika, Kongo, Familie, Ruanda, Demokratische Republik Kongo
Die Genfer Flüchtlingskonvention gilt als Fundament des internationalen Schutzes. Doch sie erfasst Binnenvertriebene nicht – und selbst anerkannte Geflüchtete scheitern vielerorts an Armut, Sprachbarrieren und Behördenhürden. Von

Blumen und Tränen

Berlin trauert – und widersetzt sich dem Hass

26.07.2026

Berlin, Blumen, Kerzen, CSD, Christopher Street Day, Trauer, Anschlag, Islamismus
Eine Frau stirbt, viele Menschen werden schwer verletzt. Der Angriff mit einem Auto im Berliner Tiergarten galt offensichtlich den Besuchern des Christopher Street Day. Am Morgen nach der Tat liegen Blumen an den Absperrgittern, später versammeln sich Hunderte am Brandenburger Tor. Trauernde setzen jetzt bewusst auf Zusammenhalt und ein entschiedenes „Jetzt erst recht“. Von und

50.000 Euro für ein Kind

Leihmutterschaft: Wie der globale Markt Frauen in Armut ausnutzt

26.07.2026

Baby, Kind, Ernährung, Trinkflasche, Säugling, People of Color, Schwarz
Eine Legalisierung in Deutschland würde das grenzüberschreitende Geschäft von Leihmutterschaften nach Einschätzung von nicht beenden. Expertin Amina Nolte ist überzeugt: Günstigere Preise und weitergehende Angebote locken Kinderwunsch-Eltern weiterhin in schwächer regulierte Länder. Von

Nordrhein-Westfalen

Rechte Gewalt erreicht neuen Höchststand

26.07.2026

Schule, Schulhof, Rucksack, Hefte, Polizei, Gewalt, Absperrung, Bildung
Im vergangenen Jahr wurden mehr als 700 Menschen Opfer rechter Gewalt. Nach Beobachtung unabhängiger Beratungsstellen trifft Rechtsextremismus immer mehr Kinder und Jugendliche in NRW – selbst Schulwege werden zu Angsträumen.

„Angriff auf Miteinander“

Neues Freitagsgebet-Schild in Penzberg mit Farbe beschmiert

26.07.2026

Penzberg, Bayern, Freitagsgebet, Religion, Vielfalt, Islam, Muslime, Gottesdienst
Erst am Mittwoch wurde es montiert – am Freitag war es mit schwarzer Farbe beschmiert: Am Ortseingang von Penzberg weist ein neues Schild auf das Freitagsgebet der Islamischen Gemeinde hin. Innenminister Herrmann nennt die Tat „inakzeptabel“.

Trauriges Jubiläum

UNO-Flüchtlingshilfe warnt vor Erosion der Genfer Konvention

26.07.2026

Flüchtling, Flüchtlinge, Flüchtlingskonvention, Genf, Genfer
Zum 75. Jubiläum der Genfer Flüchtlingskonvention warnt der Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe, Mark Ankerstein, vor einer doppelten Krise: Internationale Hilfsgelder stagnieren, während immer mehr Menschen vertrieben werden und Staaten zentrale Schutzpflichten zunehmend infrage stellen. Von

Verfassungsgericht beurteilt Aufnahmestopp für Afghanen als Willkür

26.07.2026

Richter, Bundesverfassungsgericht, BVerfG, Justiz, Gericht, Entscheidung, Urteil
Deutschland sagte nach ihrem Abzug aus Afghanistan gefährdeten Menschen eine Aufnahme zu, brach ihr Versprechen dann aber. Das Verfassungsgericht bezeichnet diese politische Entscheidung nun als Willkür. Dobrindt sieht trotz Karlsruher Rüge keinen Handlungsbedarf.