Juli 2026

Beiträge aus Juli 2026 in chronologischer Reihenfolge:

Kabinett beschließt Gesetz

Künstliche Intelligenz und Algorithmen sollen Asylverfahren prüfen

29.07.2026

Stempel, Behörde, Amt, Deutschland, Verwaltung, Akte, Bescheid
Die Bundesregierung will Künstliche Intelligenz in Migrationsbehörden einsetzen. Fachorganisationen warnen vor algorithmischen Verzerrungen, fehlerhaften Internetinformationen und Beschäftigten, die automatisierte Hinweise unter Zeitdruck ungeprüft übernehmen könnten.

Karin Prien im Gespräch

Familienministerin will Prävention gegen Islamismus stärken

29.07.2026

Karin Prien, Bundesfamilienministerin, Familienministerin, CDU, Politikerin, Politik
Nach dem CSD-Anschlag will Familienministerin Prien Mittel aus „Demokratie leben!“ umschichten. Im Gespräch erklärt sie auch die Rolle muslimischer Verbände. An der umstrittenen Neuausrichtung des Förderprogramms hält die CDU-Politikerin weiter fest. Von

Schweden-Modell

Kritik an Debatte um Kita-Pflicht trotz Platzmangel

28.07.2026

Kindergarten, Kinder, Lernen, Bildung, Lesen, Erzieherin
In einigen Bundesländern wird über ein verpflichtendes Kita-Jahr diskutiert. Der Paritätische warnt. Entscheidend sei nicht nur das letzte Jahr vor der Einschulung, sondern ein möglichst früher Kita-Besuch. Zunächst müssten zudem ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung stehen. Von

Fachkräftemangel

Hessen läst Lösung warten – vor dem Amt

28.07.2026

Amt, Behörde, Warten, Bürokratie, Einbürgerung, Ausländerbehörde, Akten, Unterlagen, Antrag
Hessens Arbeitsmarkt ist laut Arbeitsagentur „voll abhängig von der Zuwanderung“. Durch den demografischen Wandel dürfte die Bedeutung von ausländischen Arbeitskräften bis 2032 sogar weiter steigen.

Institut der deutschen Wirtschaft

Nettozuwanderung fällt auf tiefsten Stand seit 2010

28.07.2026

Flughafen, Koffer, Migration, Einwanderung, Auswanderung, Menschen, Arrivals
Die Nettozuwanderung sank 2025 auf 235.000 Menschen und damit auf den niedrigsten Stand seit 2010. Hauptgründe sind weniger Asylanträge und die zunehmende Rückkehr von Arbeitskräften in andere EU-Staaten. Das IW verweist auf bessere Chancen in den Herkunftsländern.

Taliban-Pakt

Deutschland schiebt 31 Männer nach Afghanistan ab

28.07.2026

Flugzeug, Flughafen, Abflug, Einwanderung, Abschiebung
Die Bundesregierung hat 31 ausreisepflichtige Männer nach Afghanistan abgeschoben. Grundlage des Flugs war eine direkte und umstrittene Vereinbarung mit den Taliban. Der Charterflug nach Kabul soll kein Einzelfall bleiben.

CSD-Anschlag

Berlin debattiert über Moscheeverbote und Schutz

28.07.2026

Blumen, Kerzen, Trauer, CSD, Islamismus, Anschlag
Nach dem tödlichen Angriff beim Berliner CSD fordert CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers Verbote verfassungsfeindlicher Moscheevereine. Der Queerbeauftragte warnt zugleich davor, die Bedrohung queerer Menschen auf eine einzelne Tätergruppe zu verengen. Von und

Genfer Flüchtlingskonvention

Die Heuchelei einer Auswanderernation

28.07.2026

Kiflemariam Gebre Wold, MiGAZIN, Entwicklung, Rüstung, Menschenrechte, Rassismus, Migration
Wenn klamme deutsche Rentner in Thailand leben, heißt das „Selbstverwirklichung“. Wenn Arme nach Deutschland kommen, sind sie „Wirtschaftsflüchtlinge“. Deutschlands vergessene Auswanderungsgeschichte und Doppelmoral - zum 75. Jahr der Genfer Flüchtlingskonvention. Von

Babybusiness

Leihschwangerschaft: Forscher kritisiert deutsche Doppelmoral

27.07.2026

Schwangerschaft, Mutter, Baby, Untersuchung, Arzt, Krankenhaus
USA für Reiche, Georgien und Ukraine für Arme - obwohl Leihmutterschaften in Deutschland verboten sind, können Wunscheltern Angebote im Ausland nutzen. Das ethische Problem werde ins Ausland verlagert, erklärt Soziologe Stefan Sell. Von diesem System profitierten Agenturen. Von

Umnutzung

Warum aus Hitlers Geburtshaus eine Polizeiwache wurde

27.07.2026

Hitlerhaus, Geburtshaus, Adolf Hitler, Hitler, Braunau, Österreich
Für 20 Millionen Euro wurde Adolf Hitlers Geburtshaus im österreichischen Braunau zur Polizeistation umgebaut. Die neue Nutzung soll Neonazi-Pilger abschrecken und dem Gebäude seinen bisherigen Wiedererkennungswert nehmen. Die Debatte über den Umgang mit dem NS-Erbe bleibt. Von