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Migration und Integration in Deutschland

In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Beiträge zum Stichwort‘ Integration im 16:9 Format’


Integration im 16:9 Format

Ein bisschen Frieden

29. August 2014 | Von Martin Hyun | 2 Kommentare

Der Krieg in Gaza geht mir sehr nahe. Meine Eltern haben die Auswirkungen des Korea-Krieges (1950 – 1953) miterlebt. Über 2,5 Millionen Menschen starben oder wurden schwer verwundet, im sogenannten vergessenen Krieg.

Integration im 16:9 Format

Die Ersten

22. August 2014 | Von Martin Hyun | 4 Kommentare

Die Redensart „die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein“, stammt aus der Bibel. In Weisheiten steckt immer ein Stück Wahrheit und gerade das bereitet mir Sorgen.

Integration im 16:9 Format

Das Prinzip der Bestenauslese

6. August 2014 | Von Martin Hyun | 8 Kommentare

Mit der sogenannten Bestenlause werden in Personalabteilungen die vermeintlich Besten für einen Job ausgesucht. In der Politik und in der Kirche gilt dieses Prinzip freilich nicht. Dort gelten andere Regeln – auch mit Gottes Segen.

Fußball-WM

Wer nicht singt, der fliegt

11. Juni 2014 | Von Martin Hyun | 9 Kommentare

Der Countdown läuft. Bald fängt die Fußball-Weltmeisterschaft an. Und schon jetzt ist sich Martin Hyun sicher, dass die Diskussion um die Singpflicht der Nationalhymne neu entfacht wird. Im Fokus die deutschen Nationalspieler Mesut Özil, Jerome Boateng und Sami Khedira.

Integration im 16:9 Format

Eine Reaktion auf Julia Engelmanns Poetry Slam

21. Februar 2014 | Von Martin Hyun | 13 Kommentare

Julia Engelmann hat mit ihrem Poetry Slam Millionen mitgenommen, zum Nachdenken gebracht. Martin Hyun hingegen konnten sich mit Engelmanns Text nicht identifizieren, er hat seinen eigenen geschrieben – ich laufe, ich renne, ich kämpfe.

50 Jahre Koreaner in Deutschland

Eine lautlose und unsichtbare Minderheit feiert ihr Jubiläum

16. Dezember 2013 | Von Martin Hyun | 8 Kommentare

Heute jährt sich das 50-jährige Jubiläum des deutsch-koreanischen Anwerbeabkommens. Das Programm zur Beschäftigung koreanischer Bergarbeiter im Steinkohlenbergbau vom 16. Dezember 1963 legte den Grundstein für eine koreanische Migration nach Deutschland.

Offener Brief an Maria Böhmer

50 Jahre Koreaner und Marokkaner in Deutschland

22. Juli 2013 | Von Martin Hyun | 6 Kommentare

Das Anwerbeabkommen mit der Türkei wurde zum 50-jährigen Jubiläum groß gefeiert auf höchster Ebene. In diesem Jahr feiern die Marokkaner und Südkoreaner – im Stillen, ohne Dankesworte und ohne Maria Böhmer.

50 Jahre Koreaner in Deutschland

Die Koreaner werden leise gewürdigt und verabschiedet

1. Juli 2013 | Von Martin Hyun | 4 Kommentare

In der 250. und gleichzeitig letzten Sitzungswoche des Bundestages am 27. Juni 2013 wurden die Koreaner – anders als die Türken – leise gewürdigt und verabschiedet. Keiner der in Deutschland lebenden koreanischen Gastarbeiter bekam etwas mit.

Koreaner in Deutschland (1963–2013)

Bundespräsident Gauck stellt deutsch-koreanische Gemeinschaftsbriefmarke vor

20. Juni 2013 | Von Martin Hyun | 4 Kommentare

Vor 50 Jahren kamen die ersten koreanischen Bergarbeiter nach Deutschland und heute stellt Bundespräsident Joachim Gauck zwei Sonderbriefmarken vor, die – entgegen der ursprünglichen Intention – nicht an die Bergarbeiter, sondern an 130 Jahre deutsch-koreanische Beziehungen erinnern sollen.

Integration im 16:9 Format

50 Jahre Koreaner in Deutschland – Stille und Unsichtbarkeit überwinden

22. April 2013 | Von Martin Hyun | 11 Kommentare

Im Oktober 2011 wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen gefeiert – auf höchster Ebene. Medien schrieben und berichteten ausführlich – schon Monate im Voraus. Im November 2013 steht das 50-jährige Jubiläum der koreanischen „Gastarbeiter“ an – und es tut sich nichts.

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