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Migration und Integration in Deutschland

Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

Beiträge zum Stichwort‘ DDR’


Kein Verkauf an Polen, Polen, Diskriminierung, Rassismus
Kein Verkauf an Polen

Antipolnischer Rassismus in Ostdeutschland

6. Juli 2015 | Von Michael Lausberg | Keine Kommentare

Am 6. Juli 2015 feiert das Görlitzer Abkommen zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen seinen 65ten Geburtstag. Dort erkannte die DDR die „Oder-Neiße-Friedensgrenze“ offiziell an und rief „freundschaftliche Beziehungen“ zum Nachbarland aus. Das tief verwurzelte Phänomen des antipolnischen Rassismus wurde dadurch nicht aus der Welt geschafft. In der DDR wurde das Problem offiziell geleugnet und totgeschwiegen, nach der „Wende“ trat es offen hervor und manifestierte sich vor allem an den deutsch-polnischen Grenzregionen.

Ossi-Diskriminierung

Nicht nur Migranten haben es schwer, auch Ostdeutsche massiv unterrepräsentiert

21. Januar 2015 | Von Marcel Helbig | 21 Kommentare

Nicht nur klassische „Migranten“ sind Diskriminierungen ausgesetzt, sondern auch „Ossis“. 25 Jahre nach dem Mauerfall stammen nur 2,8 Prozent aller Entscheidungsträger in Deutschland aus Ostdeutschland. Das belegt eine bisher kaum beachtete Studie. Von Marcel Helbig

Interview mit Mandana Kazemi

„Das Glück hält nicht für immer, aber die Probleme auch nicht“

20. Dezember 2013 | Von Ananda Grade | 4 Kommentare

In ihrer Kindheit hat Mandana Kazemi die Gewalt der islamischen Revolution miterlebt. Als Teenager musste sie den Schrecken des Ersten Golfkriegs mit ansehen. Mit 16 Jahren flüchtete sie aus dem Iran – und landete in Deutschland. Ein Gespräch mit ihr über das Leben von Flüchtlingen.

Tiefes Misstrauen

Ausländer in der DDR

2. Oktober 2012 | Von Heidrun Budde | 5 Kommentare

Nach Außen präsentierte sich die DDR Weltoffen. Wie war es aber wirklich – insbesonder in Bezug auf Fremde? Welcher Umgang wurde mit anderen Kulturen, Lebenseinstellungen und Weltanschauungen gepflegt? Dr. Heidrun Budde ging diesen Fragen nach.

Mauerzeit 3/3

Die Kristallvase

2. Oktober 2012 | Von Irmgard Pondorf | Ein Kommentar

Zeitzeugen-Erinnerungen aus 28 Jahren Mauerzeit. Dieses Buch erzählt, was Menschen alles taten, um die Mauer zu überwinden. MiGAZIN bringt anlässlich des 3. Oktober drei Kapitel aus dem Buch in voller Länge. Heute: “Die Kristallvase”

Mauerzeit 2/3

Mutter in jenen Tagen

1. Oktober 2012 | Von Ingrid Wehner | Keine Kommentare

Zeitzeugen-Erinnerungen aus 28 Jahren Mauerzeit. Dieses Buch erzählt, was Menschen alles taten, um die Mauer zu überwinden. MiGAZIN bringt anlässlich des 3. Oktober drei Kapitel aus dem Buch in voller Länge. Heute: “Mutter in jenen Tagen”

Mauerzeit 1/3

„Pssst!“

28. September 2012 | Von Meinhard Schröder | Keine Kommentare

Zeitzeugen-Erinnerungen aus 28 Jahren Mauerzeit. Dieses Buch erzählt, was Menschen alles taten, um die Mauer zu überwinden. MiGAZIN bringt anlässlich des 3. Oktober drei Kapitel aus dem Buch in voller Länge. Heute: „Pssst!“

Mauerbau vor 51 Jahren

Ein unmenschliches Bauwerk

13. August 2012 | Keine Kommentare

Seit fast 23 Jahren ist die Berliner Mauer Geschichte: Die Friedliche Revolution in der DDR hat das unmenschliche Bauwerk ebenso zu Fall gebracht wie das Regime, das sie vor 51 Jahren errichten ließ. Und doch ist es notwendig, sich zu erinnern.

Rechtsterrorismus

„Wie der Herre, so das Gescherre“

16. Februar 2012 | Von Hakan Demir | Keine Kommentare

Alte DDR-Strukturen macht die 64-jährige Claudia Iyiaagan-Bohse für die zahlreichen Ermittlungspannen in Thüringen und in Sachsen im Zusammenhang mit der Zwickauer Terrorzelle verantwortlich. Sie kämpft seit der Wiedervereinigung gegen alte DDR-Strukturen.

Theater

Mauererinnerungen auf Türkisch

9. März 2010 | Von Gülseren Ölcüm, Maik Baumgärtner | Keine Kommentare

Nach einer längeren Pause wurde das Theaterstück „Die Schwäne vom Schlachthof“ im Ballhaus Naunynstrasse in Berlin-Kreuzberg für kurze Zeit wieder aufgeführt. Gülseren Ölcüm und Maik Baumgärtner trafen den Berliner Regisseur und Autor des Stücks Hakan Savaş Mican und sprachen mit ihm über andere Sichtweisen auf die Mauer, seine Jugend in der Türkei und Klischeebilder in deutschen Medien.

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