Viele schaffen es nicht
„Für viele Flüchtlinge die kürzeste Strecke Richtung Freiheit“
13.08.2021
Auf der anderen Seite des Meeres liegt die Freiheit. Tausende Menschen wagten die gefährliche Flucht, viele kamen dabei ums Leben - zwischen dem 13. August 1961 und dem 9. November 1989. Von Nicole Kiesewetter
Chronik des Mauerbaus
Maßnahmen zum Stopp der Flüchtlingswelle
13.08.2021
Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 durch das DDR-Regime erreichte der Kalte Krieg vor 60 Jahren eine neue Stufe der Eskalation. Wer unerlaubt die Sektorengrenze der geteilten Stadt überqueren wollte, tat dies fortan unter Lebensgefahr. Eine Chronologie der Ereignisse vom 7. bis zum 14. August 1961.
Fluchthelfer
„Ich hatte doch Gutes getan.“
12.08.2021
Karl-Heinz Wehr ist Fluchthelfer. Er führt Menschen in die Freiheit. Für seinen Mut und seinen selbstlosen Einsatz muss er einen Preis bezahlen: Mit 17 muss er selbst fliehen und einen Traum aufgeben. Von Helga Kristina Kothe
30 Jahre Wiedervereinigung
„Die Mauer ist uns Migranten auf den Kopf gefallen“
07.10.2020
Als Deutschland 30 Jahre Wiedervereinigung feierte, war für viele in der türkeistämmigen Community nicht zum Feiern zumute. Sie verbinden mit dem Mauerfall traumatische Erinnerungen. Ein Zeitzeuge erinnert sich. Von Ertekin Özcan
Internet-Doku
Migranten in der DDR erzählen
07.11.2019
Eine Web-Dokumentation zeigt Migranten, die als Vertragsarbeiter oder Studierende in die DDR kamen. Menschen aus Äthiopien, Chile, Mosambik, der Türkei und Vietnam erzählen von ihren Erfahrungen und von ihren Kämpfen.
"Wir sind das Volk"
Wie die Neue Rechte die Parole von 1989 benutzt
22.10.2019
Die Neue Rechte ruft im Osten heute wieder "Wir sind das Volk". Damit verkehre sie die ursprüngliche Bedeutung des Sprechchors der Montagsdemonstrationen in der DDR in ihr Gegenteil, sagen ehemalige DDR-Bürgerrechtler wie Wolfgang Thierse. Von Franziska Hein
Historiker Paul Nolte
„Bevölkerung tut sich schwer mit einer bunten Gesellschaft“
30.09.2019
Vor 30 Jahren führte die friedliche Revolution in der DDR zur deutschen Einheit. Der Historiker Paul Nolte erklärt im Gespräch die Aufarbeitung und die heutige Situation im Osten. Er sieht einen "nationalistischen Rückschlag" in den früheren kommunistischen Staaten. Von Corinna Buschow
Vor 30 Jahren
Genscher verkündet Ausreise der DDR-Botschaftsflüchtlinge in den Westen
30.09.2019
Im Sommer 1989 suchten Tausende DDR-Flüchtlinge Schutz in der westdeutschen Botschaft in Prag. Ende September trat dann Außenminister Genscher auf den Balkon, seine Worte gingen im Jubel unter. In der Botschaft steht noch ein Koffer aus dieser Zeit. Von Katharina Rögner
Wahlen im Osten
Wer AfD wählt, soll die Mauer wiederaufbauen
27.08.2019

In Brandenburg, Sachsen und Thüringen stehen Wahlen an. Jeder fünfte bis vierte Wähler wird voraussichtlich die AfD wählen. Ich habe kein Verständnis dafür. Von Anja Seuthe Von Anja Seuthe
Nebenan
Es war nicht alles gut
18.06.2019

Es ist nicht alles schlecht im Osten. Sogar die russlandtreue AfD nicht, wenn sie am Ende einen deutschen Waffengang im Iran verhindert. Dann ist sie zumindest zu dieser einen Sache gut gewesen. Von Sven Bensmann