Rechtsterrorismus

Schlagwort Rechtsterrorismus in chronologischer Reihenfolge:

OEZ-Anschlag in München

Erst verloren sie ihre Kinder, dann ließ man sie allein

21.07.2026

München, Olympia-Einkaufszentrum, Rechtsextremismus, Rassismus, Gewalt, Straftat, Kerzen, Blumen, Trauer, Menschen, Gedenken
Sie suchten stundenlang nach ihren Kindern, erhielten widersprüchliche Auskünfte und wurden mit der Todesnachricht allein gelassen. Der rechtsextreme Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum vor zehn Jahren endete nach wenigen Minuten – das Leiden der Familien hält bis heute an. Sie verlangen Aufklärung, Respekt und Erinnerung. Von

„Lauf um dein Leben“

Utøya-Überlebende leben bis heute mit dem Terror

21.07.2026

Utoya, Norwegen, Insel, Rechtsterrorismus, Rechtsextremismus, anders behring breivik
15 Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag auf der norwegischen Ferieninsel Utøya berichten Überlebende und Angehörige, wie der 22. Juli ihr Leben weiterhin prägt. Erinnerungen, Trauer und Wachsamkeit kehren besonders vor dem Jahrestag mit großer Wucht zurück. Von

Verkannter rechter Terror

Wie der Münchner OEZ-Anschlag jahrelang als Amoklauf eingestuft wurde

20.07.2026

München, Olympia-Einkaufszentrum, Rechtsextremismus, Rassismus, Gewalt, Straftat, Kerzen, Blumen, Trauer, Menschen, Gedenken
Neun Menschen mit Migrationsgeschichte wurden am Olympia-Einkaufszentrum vor zehn Jahren ermordet. Obwohl zahlreiche Hinweise auf ein rassistisches Motiv deuteten, hielten die Behörden jahrelang an der Einordnung als unpolitischer Amoklauf fest - ein Rückblick. Von

10 Jahre OEZ-Anschlag in München

Eltern kämpfen weiter um Anerkennung und Gerechtigkeit

19.07.2026

München, Olympia-Einkaufszentrum, Rechtsextremismus, Rassismus, Gewalt, Straftat, Kerzen, Blumen, Trauer
Beim rassistischen Anschlag am Münchner OEZ wurde der 14-jährige Can getötet. Für seine Eltern setzte sich das Leid nach dem Anschlag in den Reaktionen von Polizei, Behörden und Politik fort - die rassistische Dimension der Tat wurde lange bestritten. Von und

Zwei Jahre auf Bewährung

NSU-Unterstützung: Keine Haft für Zschäpe-Freundin

19.07.2026

NSU, Bundesanwaltschaft, Schild, Strafprozess, Strafprozessordnung, StPO, Straftat, Gericht
Mit Krankenkassenkarte und Personalien half Susann E. der NSU-Terroristin Zschäpe. Sie galt als engste Vertraute der Neonazis. Das Gericht sieht ihre Schuld als erwiesen an – ins Gefängnis muss sie trotzdem nicht. Damit ist aktuell kein einziger NSU-Unterstützer hinter Gittern.

Doku-Zentrum Nürnberg

Weiteres NSU-Versprechen vor dem Bruch

13.07.2026

NSU, kein Schlussstrich, Nürnberg, Oper, Staatstheater, Rechtsextremismus
Nach dem Auffliegen des NSU versprach der Staat den Angehörigen umfassende Aufklärung - und brach es. Nun ist auch das zugesagte Dokumentationszentrum nicht finanziell gesichert – obwohl es im Bundeshaushalt kaum ins Gewicht fallen würde. Von

Rechtsterror

Vier Jahre Haft für mutmaßliche NSU-Helferin gefordert

05.07.2026

NSU, Bundesanwaltschaft, Schild, Strafprozess, Strafprozessordnung, StPO, Straftat, Gericht
Der NSU-Komplex zählt zu den schwersten Nazi-Verbrechen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Susann E. soll die Neonazi-Terrorzelle unterstützt haben. Die Bundesanwaltschaft ist von ihrer Schuld überzeugt. Der Prozess in Dresden zeigt: Es gibt keinen Schlussstrich für Mitwisser.

Mecklenburg-Vorpommern

3.000 Seiten NSU-Bericht: Versagen, Fehler und Neonazi-Morde

05.07.2026

Mecklenburg-Vorpommern, Landtag, Parlament, Politik, Schild, Gebäude
Der NSU-Ausschuss in Mecklenburg-Vorpommern zieht nach 123 Sitzungen Bilanz. Im Zentrum stehen massive Versäumnisse von Sicherheitsbehörden – von Ermittlungen gegen Angehörige bis zu nicht ausgeschöpften Möglichkeiten im Komplex „Nordkreuz“. AfD relativiert.

Aktenstreit vor Gericht

Studie statt Ausschuss: Hamburgs NSU-Sonderweg unter Druck

28.06.2026

NSU, V-Personen, V-Männer, Nationalsozialistischer Untergrund
Hamburg wollte den NSU-Komplex wissenschaftlich statt mit einem Untersuchungsausschuss aufarbeiten. Nun blockiert ein Aktenstreit die Studie - die Bundesanwaltschaft gibt zentrale Akten nicht frei. Fällt Hamburg sein Sonderweg auf die Füße?

„Kriminalistische Bequemlichkeit“

Mordfall Yeboah: Ausschuss attestiert Behörden schweres Versagen

28.06.2026

Samuel Yeboah, Asylbewerber, Rechtsextremismus, Brandanschlag, Rechtsterror
Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Mord an Samuel Kofi Yeboah dokumentiert ein Untersuchungsausschuss schwere Versäumnisse von Polizei, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz. Hinweise auf die rechtsextreme Szene wurden früh erkannt, aber nicht verfolgt.