„Rettung ist Ehrensache“
Neue Dauerausstellung über „Stille Helden“ der NS-Zeit
26.10.2020
Der NS-Gewaltherrschaft versuchen sich in ganz Europa Menschen zu entziehen. Vielen Verfolgten, vor allem Juden, gelingt dies nicht. Und wenn doch, dann meist nur mit Hilfe anderer Menschen - darunter auch Muslime.
Heute vor 80 Jahren
Erste Massendeportation deutscher Juden
22.10.2020
Am 22. Oktober 1940 wurden mehr als 6.500 Juden aus dem Südwesten Deutschlands in das berüchtigte französische Lager Gurs deportiert. Eine Überlebende erinnert sich: "Ich sah meine Eltern erbleichen, zu Tode erschrecken" Von Alexander Lang
Sonderausstellung
„Der kalte Blick“ auf Juden in der NS-Zeit
21.10.2020
Von der Suche nach "typischen Rassenmerkmalen" bei Juden und von der Verwissenschaftlichung von Vorurteilen erzählt eine Sonderausstellung in Berlin am Beispiel einer polnischen Stadt unter deutscher Besatzung.
Mekka für Münzexperten
Eine der weltweit größten Sammlungen orientalischer Münzen in Tübingen
02.10.2020
Es ist wie eine Reise in die Zeit von "1001 Nacht": In den Tresoren der Forschungsstelle für islamische Numismatik finden sich Münzen legendärer Sultane und Kalifen - aber auch Hinweise auf Herrscher, von denen die Forschung bisher nichts wusste. Von Judith Kubitscheck
Geschichte
Kongo-Konferenz und Kolonialverbrechen
23.09.2020
Von 1884 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges war das Deutsche Kaiserreich eine der größten europäischen Kolonialmächte. Fragen und Antworten zur deutschen Kolonialgeschichte: Von Jana-Sophie Brüntjen
Flüchtlinge vor 75 Jahren
Als über Nacht eine halbe Million Menschen nach Deutschland kamen
18.09.2020
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, herrschten überall in Deutschland Hunger, Chaos und Verzweiflung. Millionen Flüchtlinge irrten über die Straßen. Vor 75 Jahren nahm das Grenzdurchgangslager Friedland den Betrieb auf. Über Nacht wurde das Lager zum Anlaufpunkt für Hunderttausende. Von Reimar Paul
Ausstellung
NS-Raubkunst auf der Spur
31.07.2020
Befindet sich im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster Raubkunst? In detektivischer Arbeit geht eine Kunsthistorikerin seit zwei Jahren dieser Frage nach. In einer Ausstellung präsentiert sie erste Ergebnisse und gibt Einblick in die Forschung.
Stimme der Verstummten
Holocaustüberlebende Anita Lasker-Wallfisch wird 95 Jahre alt
17.07.2020
Sie spielte im Mädchenorchester von Auschwitz und wurde dadurch vor dem Tod bewahrt. Anita Lasker-Wallfisch überlebte Auschwitz und Bergen-Belsen. Lange schwieg sie über ihre Zeit im KZ. Heute ist sie eine der letzten Zeitzeuginnen des Holocaust - und wird heute 95 Jahre alt. Von Karen Miether
Ausstellung
Gequält, gefoltert und zu schwerster Arbeit gezwungen
03.07.2020
Der Ortsname "Ohrbeck" verbreitete 1944/45 unter den Zwangsarbeitenden in der Region Osnabrück Angst und Schrecken. Dort betrieb die Gestapo eines von 300 Arbeitserziehungslagern in Europa - ein Terror-Instrument, wie zwei neue Ausstellungen zeigen. Sie beleuchten erstmals die Rolle der Gestapo für das Zwangsarbeitersystem in der NS-Zeit. Von Martina Schwager
Befreiung vom Nationalsozialismus
75 Jahre Kriegsende: Gedenken ohne Staatsakt
08.05.2020
An diesem Freitag jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 75. Mal. Der Gedenktag sollte Anlass für einen Staatsakt in Berlin sein. Wegen der Corona-Pandemie wird die Erinnerung stiller ausfallen.