Monument der Abschreckung
Die Zustände im Flüchtlingslager auf Kos
08.07.2024
Das Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Kos steht exemplarisch für die neue EU-Migrationspolitik. Ein Blick hinter den Stacheldraht zeigt: Es fehlt an Schatten, Nahrung und medizinischer Versorgung. Wer Asyl bekommt, wird trotzdem in die Illegalität gedrängt. Von Marlene Brey
Äthiopien
Nur noch eine Mahlzeit am Tag
03.07.2024
Die Folgend des Klimawandels sind in Äthiopien deutlich zu sehen: Trockenheit und Fluten - Millionen Menschen hungern. Der Hirte Abdu Ahmed baut dank internationaler Hilfe sein eigenes Gemüse an. Organisationen versuchen, die Not zu lindern, doch ihr Geld reicht nicht. Von Bettina Rühl
Geflüchtete in Deutschland
Steiniger Weg zu einem Job
30.06.2024
Arbeit zu finden, fällt zahlreichen Geflüchteten schwer. Ihre berufliche Qualifikation aus dem Heimatland wird in Deutschland oft nicht anerkannt, Sprachprobleme verzögern den Berufseinstieg. Viele fangen zunächst mit einfachen Jobs an. Von Pat Christ
„Gefährliche Narrative“
Misereor-Chef: Nationalismus bedroht Entwicklungsarbeit
26.06.2024
Nationalistische und populistische Narrative bedrohen die Entwicklungszusammenarbeit, beklagt Misereor-Chef Pirmin Spiegel. Die Diskurse würden nicht nur von AfD-, sondern auch von Unions- und FDP-Politikern bedient. Werte seien aber keine nationalen Projekte. Von Nora Frerichmann
GEW zum Startchancen-Programm
Soziale Schere geht auch an Schulen immer weiter auseinander
24.06.2024
Zum kommenden Schuljahr startet das Startchancen-Pogramm von Bund und Ländern mit 20-Mrd.-Budget an zunächst rund 2.000 Schulen in benachteiligten Stadtteilen. Ziel ist es, mehr Chancengerechtigkeit zu erreichen. Das sei ein guter Ansatz, sagt Anja Bensinger-Stolze, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Gespräch. Dennoch sieht sie die Pläne kritisch. Von Dirk Baas
Viele immer noch in Gefahr
Ortskraft aus Afghanistan: „Am Anfang habe ich nur geweint“
23.06.2024
Vor fast drei Jahren endete der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Mit der Machtübernahme der Taliban brach das Chaos aus. Zahlreiche Ortskräfte und ihre Familien sind noch immer in Gefahr. Eine von ihnen ist die Familie von Amena Rahemy. Grüne fordern: Aufnahmeverfahren an Realität anpassen. Von Lena Köpsel
Vor 60 Jahren
Mississippi Burning: Als der Ku-Klux-Klan junge Bürgerrechtler tötete
20.06.2024
Im Sommer 1964 ermordet der Ku-Klux-Klan in Mississippi drei junge Bürgerrechtsaktivisten, die Leichen werden erst Wochen später gefunden. Die Empörung über die Morde – zwei Opfer waren weiß – hat die Bürgerrechtsbewegung entschieden gestärkt. Von Konrad Ege
Lohn-Dumping?
Hohe Hürden für Ukrainer auf Jobsuche
04.06.2024
Den einen geht es nicht schnell genug, die anderen sehen beachtliche Fortschritte: Beim Erfolg der Jobintegration von Ukrainern gehen die Meinungen auseinander. Geflüchtete auf Jobsuche müssen hohe Hürden überwinden - und das gelingt eher selten. Von Dirk Baas
Expertengespräch
Yuliya Kosyakova: Jobsuche von Ukrainern kann Jahre dauern
02.06.2024
Die Migrationsforscherin Yuliya Kosyakova bestätigt: Die Integration von Geflüchteten aus der Ukraine in den deutschen Arbeitsmarkt kommt langsam voran. Dennoch werde es für viele Betroffene noch Jahre dauern. Warum das so ist, erläutert die Forschungsbereichsleiterin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Interview. Von Dirk Baas
Südafrika vor der Zeitenwende
Rückhalt für ehemalige Mandela-Partei schwindet
26.05.2024
Korruption und Misswirtschaft haben in Südafrika das Vertrauen in den seit 30 Jahren regierenden ANC, der ehemaligen Mandela-Partei, erschüttert. Rückhalt hat die ehemalige Befreiungsbewegung vor allem bei den Älteren – auch weil das Trauma der Apartheid immer noch tief sitzt. Von Helena Kreiensiek