Ressort: Feuilleton

Ressort Feuilleton in chronologischer Reihenfolge:

Zentrum für Türkeistudien

Neuer Leiter, neuer Name und Neuausrichtung

17.03.2010

Das Kuratorium des Zentrums für Türkeistudien hat gestern Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan zum neuen Leiter des Zentrums für Türkeistudien (ZfT) in Essen bestellt und eine Namensänderung beschlossen. Das Zentrum heißt künftig Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung.

Ranas Mutter

(Kurz-)Geschichte eines Wiedersehens

15.03.2010

Die Ganztagsschule hat einen Betreuungsraum, in dem etwa zwanzig Kinder frei spielen können. Felix spielt am liebsten hier, die Betreuerin ist so freundlich, sagt er. Ich hätte ihren Namen erkennen können, als mein Sohn mir von ihr erzählt hat, ich habe ihn aber nicht erkannt. Von

Rezension

Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen

11.03.2010

Es gibt eine neue europäische Islamfeindlichkeit, schreibt Thorsten Gerald Schneiders in seiner Einleitung, welche sich in „stark rassisierenden und menschenfeindlichen Zügen“ im Umgang mit Muslimen zeige. Das Ziel des von Schneiders herausgegebenen Sammelbandes ist es daher, die islamfeindlichen Strömungen unter wissenschaftlichen Vorzeichen aufzuspüren und zu dokumentieren. Von

Theater

Mauererinnerungen auf Türkisch

09.03.2010

Nach einer längeren Pause wurde das Theaterstück „Die Schwäne vom Schlachthof“ im Ballhaus Naunynstrasse in Berlin-Kreuzberg für kurze Zeit wieder aufgeführt. Gülseren Ölcüm und Maik Baumgärtner trafen den Berliner Regisseur und Autor des Stücks Hakan Savaş Mican und sprachen mit ihm über andere Sichtweisen auf die Mauer, seine Jugend in der Türkei und Klischeebilder in deutschen Medien. Von Gülseren Ölcüm, Maik Baumgärtner

Ausstellung

Westerwelle und Davutoglu eröffnen die „Türckische Cammer“ in Dresden

05.03.2010

Westerwelle und Davutoglu eröffnen am Samstag die Ausstellung "Türckische Cammer" in Dresden. Die in Deutschland umfangreichste Sammlung beinhaltet osmanische orientalisierende Kunstwerke.

Kerims Corner

Grammatik ist für Anfänger

03.03.2010

Jeder Mensch kämpft ein Leben lang vergeblich gegen irgendetwas. Manche gegen Schokolade, andere gegen Rückenbehaarung, den Chef oder die eigene Frau. Meine Landsleute, vor allem der ersten und zweiten Generation, kämpfen ein Leben lang gegen die deutsche Sprache. Von

Musik

Philharmonie alla turca oder Keine Grenzen in der Philharmonie

03.03.2010

Am 1. März 2010 fand im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie das vierte und somit letzte Konzert »Die Lieder der Brüder« der Serie Z „Alla turca – ein kultureller Dialog“ statt. Die Gruppe „Kardeş Türküler“ und der Musiker Arto Tunçboyacıyan sorgten mit ihrem Auftritt und einem Reigen armenischer, kurdischer, arabischer und türkischer Volkslieder, für nachdenkliche und erheiternde Momente. Von Gülseren Ölcüm, Maik Baumgärtner

Buchvorstellung

Türken-Sam – Eine deutsche Gangsterkarriere

18.02.2010

Das Buch handelt von Gewalt und Verzweiflung, von Geld und dem Wunsch nach einem besseren Leben. Das Buch handelt von Freundschaft und Feindschaft, von Deutschenfeindlichkeit und Türkenfeindlichkeit. Es geht um Prinzipien und um den Tod. Das sind keine Worthülsen. Es ist die Wahrheit. Von Bilkay Öney

Charta der Vielfalt

Mehr Migranten vor und hinter der Kamera

12.02.2010

Die deutsche Film- und Fernsehbranche setzt verstärkt auf die Beschäftigung von Migrantinnen und Migranten. 80 Mitglieder der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen haben sich jetzt der "Charta der Vielfalt" angeschlossen. Staatsministerin Maria Böhmer überreichte den Neuunterzeichnern ihre Charta-Urkunden bei einem Empfang im Bundeskanzleramt.

Ausstellung

Auf der Flucht – Sieben Lebenswege nach Deutschland 1980-2010

10.02.2010

„Gib niemals auf!“ – das ist das Lebensmotto des 22jährigen Alan Kadiews. Geflohen mit 13 Jahren aus der russischen Republik Dagestan, lebt er heute mit dem Aufenthaltsstatus der Duldung in Bremerhaven. In „Auf der Flucht. Sieben Lebenswege nach Deutschland 1980–2010.“ stehen Flüchtlinge aus Dagestan, dem Iran, Kamerun, Togo, der Türkei und Sri Lanka im Mittelpunkt, die heute in Bremerhaven leben.