Ressort: Feuilleton

Ressort Feuilleton in chronologischer Reihenfolge:

Corona-Pandemie

Besucherzahlen in KZ-Gedenkstätten eingebrochen

01.02.2021

Auschwitz, Besucher, Stacheldraht, Konzentrationslager, KZ, Juden, Völkermord, Holocaust, Nationalsozialismus
Mehrmonatige Schließungen und Einbrüche im Tourismus haben 2020 dazu geführt, dass weit weniger Menschen die Erinnerungsorte für die Opfer der NS-Verbrechen besucht haben als in den Jahren zuvor. Das Minus liegt bei 50 Prozent und mehr. Vor allem Schulklassen sind ausgeblieben.

Türken, Feuer

Stück über Solinger Anschlag ist „Hörspiel des Jahres“

28.01.2021

Solingen, Brandanschlag, Mevlüde Genc, Genc, Rassismus, Rechtsextremismus
Am 29. Mai 1993 kamen in Solingen fünf Menschen türkischer Abstammung bei einem rechtsextrem motivierten Brandanschlag ums Leben. Das Hörspiel dazu wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Jahres 2020 ernannt.

Experte für anderen Blickwinkel

Schüler wissen oft wenig über den Holocaust

26.01.2021

Gymnasium, schule, bildung, schüler, hauptschule, realschule
Schüler wissen nach Einschätzung des Geschichtsdidaktikers Meik Zülsdorf-Kersting wenig über die deutsche NS-Geschichte und den Holocaust. Er fordert einen anderen Blickwinkel. Horrorbilder wirkten heute nicht mehr. Von

Max-Ophüls-Preis

Appell für vielfältigere Perspektiven im Film

25.01.2021

Theater, Kino, Musical, Zuschauer, Saal, Veranstaltung, Sitze
Keine große Party, keine Massen, trotzdem Freudentränen und Applaus - zwischen New York, Wien und Saarbrücken. Der Max Ophüls Preis wurde erstmals digital vergeben. Zwei Spielfilme räumten gleich mehrfach ab.

Auschwitz-Gedenktag

Skepsis und Hoffnung – Überlebende ziehen Bilanz

22.01.2021

Auschwitz, Konzentrationslager, KZ, Juden, Völkermord, Holocaust, Nationalsozialismus
Es werden immer weniger, aber es gibt sie noch: Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Zum Gedenktag der Befreiung des KZ vor 76 Jahren sind einige von Ihnen porträtiert worden.

"Schalömchen"

Jubiläumsjahr feiert 1.700 Jahre jüdisches Leben

21.01.2021

Synagoge, Tallit, Juden, Religion, Antisemitismus
Seit 1.700 Jahren leben nachweislich Juden in Deutschland. Das wird 2021 mit einem bundesweiten Festjahr gefeiert. Rund 1.000 Veranstaltungen präsentieren jüdisches Leben als Bestandteil der deutschen Kultur heute. Den Auftakt bildet ein Festakt in Köln. Von

Juden in Deutschland

„Wir haben nach wie vor einen Exotenstatus“

20.01.2021

Juden, Jude, Jüdisch, Stern, Religion, Glaube
1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Jüdische Frauen und Männer geben einen Einblick auf ihre persönliche Sicht auf das Leben von Juden in Deutschland und das Jubiläumsjahr. Von

Jürgen Micksch wird 80

Marathonläufer für Menschenrechte

20.01.2021

Jürgen Micksch, Theologe, Soziologe, Pro Asyl, Interkultureller Rat, Menschenrechte
Jürgen Micksch stand mit Curd Jürgens und Ingrid Bergman vor der Kamera, erfand den Begriff "multikulturelle Gesellschaft" und gründete die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl und die Stiftung gegen Rassismus. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht. Von

Wirtschaft und Kultur

1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

19.01.2021

Synagoge, Stern, David, Kuppel, Religion
Im Jahr 2021 geht es mit zahlreichen Veranstaltungen um 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Am Anfang stand ein Edikt des römischen Kaisers. Von

Interview mit Christoph Heubner

Auschwitz Komitee fordert konsequentes Vorgehen gegen Nazis in Behörden

13.01.2021

Christoph Heubner, Internationaler Auschwitz-Komitee. Antisemitismus, Juden
Wegen der Corona-Pandemie mussten Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung der NS-Konzentrationslager abgesagt werden. Statt öffentlich geehrt zu werden, schlug Überlebenden im Corona-Jahr 2020 Antisemitismus entgegen. Dass sich an ihrer Bedrohungslage nichts geändert hat, sei für viele eine "sehr bittere Erkenntnis", sagt der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, Christoph Heubner, im Gespräch. Von