Aktuell

Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:

Völkermord in Namibia

Streit im Bundestag: Gerechtigkeit für Herero und Nama gefordert

15.10.2026

Debatte, Bundestag, Politik, Hakan Demir, Parlament
Mehr als 120 Jahre nach dem Völkermord an den Ovaherero und Nama fordern Nachkommen der Opfer Reparationen und Mitsprache. Deutschland erkennt die Verbrechen an, lehnt eine Entschädigungspflicht aber ab. Ein Milliardenabkommen soll zur Versöhnung beitragen – doch genau darüber herrscht Streit.

Digitaler Alltag

Hass im Netz trifft häufig Migranten und Muslime

14.10.2026

Smartphone, Soziale Medien, Apps, Telefon, Internet, Facebook, Twitter, YouTube
Hassrede gehört für viele zum Alltag im Internet. Einer aktuellen Befragung zufolge haben 79 Prozent der Internetnutzenden solche Kommentare gesehen. Häufig genannt werden Angriffe auf Menschen mit Migrationsgeschichte, religiöse Minderheiten und politisch Andersdenkende.

Warnruf zum EU-Gipfel

Organisationen schlagen Alarm: Asylrecht unter Druck

14.10.2026

polizei, grenze, grenzpolizei, griechenland, border police, flucht, fluechtlinge
38 Organisationen appellieren an Berlin, Europas Asylrecht zu verteidigen. Der Appell an die Bundesregierung trifft auf einen maßgeblichen Befürworter zusätzlicher Verschärfungen. Innenminister Dobrindt möchte in bestimmten Situationen das Asylrecht aussetzen.

Hunger-Report 2026

Mehr Hunger in Afrika, weniger Geld gegen die Not

14.10.2026

Burkina Faso, Afrika, Zelt, Flüchtlingslage, Flüchtlinge, Flucht, Armut,
Während sich die Hungersituation südlich der Sahara verschlechtert, wird internationale Ernährungshilfe massiv zusammengestrichen. Zwischen 2022 und 2025 sank ihre Finanzierung um 59 Prozent. Hilfsorganisationen warnen davor, damit neue Katastrophen zu riskieren.

Gegen das Vergessen

Bundeskunsthalle zeigt neue Wege des Gedenkens an NS-Verbrechen

14.10.2026

Bundeskunsthalle, Gebäude, Bonn, Kunst, Ausstellung, Museum
Ein Baumversteck, eindringliche Bilder und ein interaktives Hologramm: Eine neue Ausstellung in Bonn verbindet Kunst mit historischen Zeugnissen. Sie fragt, wie die Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen auch für kommende Generationen lebendig bleiben kann. Von

Doppelter Rotstift

Deutschland drängt EU zu Hilfskürzungen

14.10.2026

Friedrich Merz, Politik, CDU, Politiker, Rede
Deutschland kürzt die internationale Hilfe im eigenen Haushalt und drängt nun auch in Brüssel auf Einsparungen. Der neue EU-Kompromiss trifft die internationale Zusammenarbeit besonders hart, während Mittel für Grenzschutz geschont werden. Selbst aus der Bundesregierung kommt Kritik am Sparkurs.

Studie über Pressefreiheit

Israel-Berichterstattung: Die Angst in der Redaktion

13.10.2026

Journalistin, Mikrofon, Notizzettel, Notizblock, Stift, Journalismus
Nicht nur von außen kommt Druck: Viele Journalisten sehen bei der Nahost-Berichterstattung auch ihre eigenen Redaktionen als Gefahr für die Pressefreiheit. Besonders Medienschaffende mit Migrationsgeschichte üben Selbstzensur. Wem journalistische Kompetenz zugetraut wird, hängt ebenfalls von der Herkunft ab.

Die östliche Migrationsroute

139 Tote, 84 Vermisste in Dschibuti: Die tödliche Hoffnung auf Arbeit

13.10.2026

Dschibuti, Afrika, Boot, Unglück, Tote, Flüchtlinge, Flüchtlingsboot, Meer, Flucht, Tod
Während Tausende vor dem Krieg im Jemen fliehen, versuchen andere, über dasselbe Land nach Saudi-Arabien zu gelangen. Sie hoffen auf Arbeit und ein besseres Leben. Für mindestens 139 Menschen endete die gefährliche Reise nun mit dem Tod auf See. Die Katastrophe wirft ein Schlaglicht auf eine Migrationsroute, auf der Gewalt, Ausbeutung und Tod zum Alltag gehören.

Kinostart für „Heimsuchung“

Ein Haus am See – und die Abgründe deutscher Geschichte

13.10.2026

Heimsuchung, Film, Kino, Nationalsozialismus, Heimat, Flucht, Krieg
Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ wird zum Kinostoff: An einem See in Brandenburg wechseln Bewohner und politische Systeme. Besonders eindringlich wird das Schicksal einer jüdischen Familie geschildert. Die Konzentration auf knapp zwei Stunden hat allerdings ihren Preis. Von

USA/Texas

ICE-Beamter fährt Mexikaner an – Absicht vermutet

13.10.2026

ICE, USA, Polizei, Abschiebung, Gewalt, Auto, Kfz, Mexikaner, Flucht, Texas
Ein Geländewagen der US-Einwanderungsbehörde ICE erfasst in Texas einen flüchtenden Bauarbeiter. Der 48-Jährige wird schwer verletzt. ICE spricht von einem Unfall. Doch die örtliche Staatsanwaltschaft sieht Hinweise auf einen vorsätzlichen Angriff. Überwachungsvideos zeigen den Vorfall.