Nordhrein-Westfalen hat das Kommissionmodell für den islamischen Religionsunterricht beschlossen. In Zukunft sollen mehr Teilnehmer Einfluss auf den Religionsunterricht nehmen. Das Modell ist nicht unumstritten.
Einmal im Jahr treffen sich Experten und Engagierte aus der Flüchtlingshilfe zu einem Symposium in Berlin. Erstmals war in diesem Jahr Bamf-Chef Sommer für eine Diskussion zu Gast. Das Gespräch war kontrovers, Sommer will trotzdem wiederkommen. Von Corinna Buschow
Die durchschnittliche Teilnehmerzahl rechtsextremer Aufmärsche haben sich im vergangenen Jahr verdoppelt und markiert einen neuen Höchststand. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Innenministeriums hervor.
Das Bündnis „Unteilbar“ will mit zwei Demonstrationen in Leipzig und Dresden ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft setzen. In Sachsen stehen am 1. September Landtagswahlen an.
In Zukunft soll nur noch eingebürgert werden, wer sich in deutsche Lebensverhältnisse eingeordnet hat. Was damit konkret gemeint ist, ist unklar. Das und weitere geplante Verschärfungen im Staatsangehörigkeitsrecht stoßen bei Verbänden und Experten auf Kritik.
Nach scharfer Kritik des Zentralrats der Juden trat der Direktor des Jüdischen Museums Berlin, Peter Schäfer, zurück. Seitdem steht der Zentralrat selbst in der Kritik - und die reißt nicht ab. Danach geht es auch um die Meinungsfreiheit in Deutschland.
Vor fünf Jahren hatte der Rat der Stadt Köln beschlossen, für die Opfer der NSU-Anschläge ein Mahnmal zu errichten. Darauf warten die Betroffenen bis heute. Jetzt zeigt das Museum Ludwig das Kunstwerk in einem Maßstab von 1:10.
Die Große Koalition hat ein umfangreiches Gesetzespaket verabschiedet und dies, ja, ausgerechnet in einem Politikfeld, in dem lange Zeit zwischen den Koalitionspartnern Streit herrschte. Die Rede ist von der Migrationspolitik. Von Prof. Thomas Bauer Von Thomas Bauer
Flucht und Migration sind in der öffentlichen Diskussion zuletzt in den Hintergrund gerückt: Die große Flüchtlingszuwanderung von 2015 ist vorbei, und die Klimadebatte überlagert auch dieses Thema. Aber nicht beim Kirchentag: Dort fallen klare Worte. Von Ingo Lehnick
Die israelische Regierung und der Zentralrat der Juden werden für ihren Umgang mit dem Jüdischen Museum Berlin scharf kritisiert. Shimon Stein und Historiker Moshe werfen dem Zentralrat Israelhörigkeit vor. Deutsche Politiker seien engeschüchtert und spielten mit.