Im August 2006 bin ich nach Deutschland eingereist. Damals war ich 13. Heute bin ich 26. Meine ersten 13 Lebensjahre habe ich im Kosovo verbracht, den Rest in Berlin. Ob ich jetzt deutsch(er) geworden bin? Ein Rückblick. Von Elmedin Sopa
In zwei Dritteln der Haushalte, in denen Migranten leben, wird Deutsch gesprochen. Das zeigen Daten aus dem Mikrozensus. Türkisch ist die überwiegend gesprochene Sprache.
Knapp jeder Fünfte Grundschüler in Deutschland kann nicht ausreichend lesen und schreiben. Ursächlich ist laut Expertin Brendel auch die mangelnde Lehrerbildung. Darunter litten vor allem Kinder mit Migrationshintergrund. Von Cristina Marina
Kooperationen mit der islamischen Welt sind schwieriger geworden, stellt der Professor für Islamisches Recht, am Zentrum für Islamische Theologie (ZITh) in Tübingen, Mouez Khalfaoui im Gespräch fest. Von Judith Kubitscheck
UN-Hochkommissarin für Menschenrechte prangert die restriktive Migrationspolitik der USA und Mexikos an. Derweil wehrt sich Mexiko gegen Einstufung als sicherer Drittstaat.
Die Wahl eines NPD-Politikers zum Ortsvorsteher in Altenstadt-Waldsiedlung mit Stimmen von CDU, SPD und FDP hat bundesweit für Empörung gesorgt. Am Montag stellten sieben von neun Ortsbeiräten einen Antrag auf Abwahl des NPD-Mannes.
Wieder warten zwei Schiffe auf dem Mittelmeer auf einen sicheren Hafen. Von der "Alan Kurdi" wurden medizinische Notfälle evakuiert, wenige Flüchtlinge müssen aber an Bord bleiben.
Bundesentwicklungsminister Müller stellt das Textilsiegel "Grüner Knopf" vor. Kritik gibt es daran, dass dessen Vergabe keine existenzsichernden Löhne für Arbeiter vorsieht – und vermutlich unzureichende Kontrollen. Die Textilbranche wehrt sich.
Nach dem Willen der SPD/CDU-Landesregierung in Niedersachsen sollen Richter und Staatsanwälte künftig in Verhandlungen auf Kopftuch, Kreuz oder Kippa verzichten. Ein Gesetzentwurf soll Mitte September in den Landtag eingebracht werden. Justizministerin Barbara Havliza (CDU) erläutert im Gespräch die Hintergründe. Von Michael Grau
Sechs Polizeianwärter in Hessen sollen in einer Chatgruppe rassistische und antisemitische Botschaften ausgetauscht haben. Wie das Innenministerium mitteilt, wurden sie entlassen.