Aktuell

Ressort Aktuell in chronologischer Reihenfolge:

Bochum

Ermittlungen nach Schüssen auf Synagoge

28.04.2021

In der Nacht zum Montag schoss ein Unbekannter auf die Bochumer Synagoge. Die Polizei ermittelt, hat bislang aber keine Erkenntnisse über die Hintergründe. Antisemitismus sei nicht ausgeschlossen. Der Zentralrat fordert stärkere bauliche Sicherheitsmaßnahmen.

Religiöse Urteile

Streit um Oberstes US-Gericht

28.04.2021

Das Oberste Gericht in den USA gilt Kritikern als zu rechtslastig, vor allem nachdem Ex-Präsident Trump in seiner Amtszeit drei konservative Richter ernennen konnte. Der Ruf nach Reformen wird zunehmend lauter - und zeigt offenbar Wirkung. Von

Wegwerfmenschen

Menschenrechtler fordert Impfung von Arbeitsmigranten

27.04.2021

Ausbeuterische Arbeitsbedingungen, menschenunwürdige Unterkünfte, hohe Infektionszahlen. Bei Corona-Impfung fallen Arbeitsmigranten dennoch durchs Netz. Menschenrechtler Peter Kossen spricht von „Wegwerfmenschen“.

Debatte

Publizist Brumlik plädiert für neue Definition von Antisemitismus

27.04.2021

Als Unterzeichner der „Jerusalemer Erklärung“ treten Wissenschaftler Micha Brumlik und seine Mitstreiter für eine präzisere Beschreibung von Judenhass ein. Der Antisemitismusbeauftragte und der Zentralrat der Juden reagieren verhalten.

Straßenbahn in Erfurt

Nazi beleidigt, bespuckt und tritt 19-jährigen Syrer

27.04.2021

Ein 17-jähriger Syrer wird in einer Erfurter Straßenbahn von einem 39-jährigen Nazi brutal angegriffen. Ein Video zeigt das Geschehen und löst im Netz eine Debatte um Zivilcourage aus.

Amtsgericht

Freispruch für Benediktiner-Mönch im Kirchenasyl-Prozess

27.04.2021

Weil ein Mönch einem Mann aus dem Gazastreifen Kirchenasyl gewährt hatte, um ihn vor der Abschiebung zu schützen, stand er vor Gericht und wurde jetzt freigesprochen. Er habe aus Glaubens- und Gewissensgründen gehandelt.

Ludwigshafen

Fünfköpfige Familie bei Abschiebung getrennt – Minderjähriger wurde zurückgelassen

26.04.2021

Bei einer Abschiebung wurde eine armenische Familie getrennt - ein Minderjähriger blieb in Deutschland und gilt seitdem als vermisst. Nach öffentlicher Kritik kündigte die Stadt Ludwigshafen an, den Fall zu prüfen.

„Politisch gewolltes Sterben“

UN: Mindestens 130 Menschen im Mittelmeer ertrunken

26.04.2021

Bei einem Bootsunglück vor der libyschen Küste sind UN-Angaben zufolge 130 Menschen gestorben. IOM wirft EU-Staaten vor, trotz Notrufe nicht gehandelt zu haben. Seenotretter sprechen von „politisch gewolltem Sterben“.

Vereinte Nationen

Mehr als eine Million Menschen auf der Flucht in Tigray

26.04.2021

In Tigray sind mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Das UN-Sicherheitsratfordert Ermittlungen, besonders zu der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Humanitäre Helfer müssten uneingeschränkten Zugang zu allen bedürftigen Menschen erhalten.

"Verwässert"

Opposition übt im Bundestag scharfe Kritik an Lieferkettengesetz

23.04.2021

Der Entwurf für ein Lieferkettengesetz ist erst nach monatelangem Ringen innerhalb der Bundesregierung zustande gekommen. Im Bundestag stößt er in allen Oppositionsfraktionen auf massive Kritik - allerdings aus verschiedenen Gründen.