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Seenotretter vom Rettungsschiff "Alan Kurdi" im Mittelmeer © Sea Eye/Cédric Fettouche

Mittelmeer

„Geo Barents“ rettet weitere 189 Flüchtlinge

Im südlichen Mittelmeer haben Seenotretter 189 Menschen aus einem überfüllten Holzboot gerettet - darunter viele Frauen und ein Dutzend Minderjährige. Auf weiteren Rettungsschiffen warten dutzende Menschen auf einen sicheren Hafen.

Dienstag, 17.08.2021, 5:23 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 16.08.2021, 16:51 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

Die Besatzung des Seenotrettungsschiffes „Geo Barents“ hat in der Nacht auf Montag im südlichen Mittelmeer 189 Menschen aus einem überfüllten Holzboot an Bord genommen. Im unteren der beiden Decks habe Sauerstoffmangel geherrscht, teilte die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ auf Twitter mit, die das Schiff betreibt.

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Nach dem jüngsten Einsatz befinden sich den Angaben zufolge 214 Gerettete an Bord der „Geo Barents“. Unter den Geretteten des unter deutscher Flagge fahrenden Schiffs seien 21 Frauen und zwölf Minderjährige, darunter drei Kleinkinder im Alter von unter fünf Jahren.

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Seenotretter fordern sicheren Hafen

Das Schiff „ResQ People“ rettete unterdessen bei drei Einsätzen mehrere Dutzend Menschen. Die italienische Hilfsorganisation „ResQ-People Saving People“, die das Schiff betreibt, forderte für die insgesamt 165 geretteten Flüchtlinge an Bord einen sicheren Hafen.

In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Zustrom an Flüchtlingen nach Italien nach Angaben des Innenministeriums in Rom mit knapp 50.000 Flüchtlingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 130 Prozent an. Die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden, die in italienischen Aufnahmeeinrichtungen betreut werden, sank demnach gleichzeitig um rund zehn Prozent auf etwa 75.000. (epd/mig)

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