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Rettungsschiff Alan Kurdi im Mittelmeer © Sea Eye/Fabian Heinz

Mittelmeer

„Geo Barents“ rettet weitere 109 Flüchtlinge

Seenotretter haben am Montagabend im Mittelmeer weitere Flüchtlinge gerettet – darunter mehrere Kinder. Inzwischen sind 322 Menschen an Bord, die auf einen sicheren Hafen warten.

Mittwoch, 18.08.2021, 5:23 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 17.08.2021, 16:45 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

Die „Geo Barents“ hat bei drei Rettungseinsätzen im Mittelmeer seit Montagabend insgesamt 109 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Unter den Geretteten seien mehrere Kinder, teilte die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, die das Schiff betreibt, am Dienstag auf Twitter mit. Insgesamt seien nun 322 Flüchtlinge und Migranten an Bord des Rettungsschiffs.

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Zunächst wurden den Angaben nach am Montagabend 46 Menschen aus einem überfüllten Holzboot an Bord genommen. In der Nacht seien dann bei zwei weiteren Einsätzen 63 Flüchtlinge und Migranten gerettet worden, unter anderem ein zwei Wochen alter Säugling.

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Warten auf einen sicheren Hafen

Derweil wartet die „Resq People“ mit 165 geretteten Flüchtlingen an Bord auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Unter den Geretteten des unter deutscher Flagge fahrenden Schiffs sind nach Angaben der gleichnamigen Hilfsorganisation, die das Schiff betreibt, 21 Frauen und zwölf Minderjährige, darunter drei Kleinkinder.

Das Mittelmeer gehört zu den gefährlichsten Fluchtrouten weltweit. Es gibt dort keine staatlich organisierte Seenotrettung für Migranten aus Afrika, die regelmäßig auf der gefährlichen Überfahrt nach Europa in Seenot geraten. Einzig private Organisationen halten mit verschiedenen Schiffen Ausschau nach gefährdeten Menschen. Bislang sind in diesem Jahr laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mindestens 1.200 Menschen ums Leben gekommen. (epd/mig)

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